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Radevormwald
Wechsel von Julia Gottlieb nach Solingen scheint perfekt

Radevormwald. Julia Gottlieb wird die Stadtverwaltung aller Voraussicht nach zum 30. Juni verlassen. Das erklärte gestern Bürgermeister Johannes Mans. Sie soll in Solingen Leiterin des Stadtdienstes Planung, Mobilität und Denkmalpflege übernehmen, weil der bisherige Leiter in diesem Frühjahr in den Ruhestand tritt. Der Haupt- und Personalausschuss der Klingenstadt soll am 26. April das Einvernehmen mit der Entscheidung des Solinger Oberbürgermeisters Tim Kurzbach erklären.

Dabei soll Julia Gottlieb, die seit 2007 bei der Stadt Radevormwald beschäftigt ist, zum nächstmöglichen Zeitpunkt in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen werden. Ihre Dotierung wird mit A 16 (Leitende Baudirektorin) angegeben. Gottlieb soll in den ersten beiden Jahren kommissarisch die Leitung des Stadtdienstes übernehmen. Aus den Unterlagen geht auch hervor, dass der Personalrat und auch die Gleichstellungsstelle der Solinger Stadtverwaltung beteiligt worden sind. Das Ergebnis dieser Beratungen soll in der Sitzung bekannt gegeben werden.

Julia Gottlieb war bis zum März dieses Jahres im Radevormwalder Rathaus als Baudezernentin tätig, seit 1. April hat sie den Doppelposten als Leiterin der Bauverwaltung und des Technischen Dienstes der Bauverwaltung. Im vergangenen Herbst hatte sich Julia Gottlieb bereits in Witten beworben. Dort galt sie zuerst als Favoritin auf den Posten des Technischen Beigeordneten, bevor sich die politische Mehrheit für einen Mitbewerber aus dem Ruhrgebiet entscheiden hatte.

(wos)
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