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Radevormwald
"Wer's glaubt, wird selig" - Wettbewerb im Luther-Jahr

Radevormwald. Das war keine leichte Aufgabe: 100 Beiträge haben Kinder und Jugendliche von der Kita bis zur Sekundarstufe II aus allen Schulen und Kindergärten im Kirchenkreis Lennep eingereicht. Die etwa 700 Kinder und Jugendlichen aus Hückeswagen, Radevormwald, Wermelskirchen und Remscheid haben am Wettbewerb "Wer's glaubt, wird selig" des Kirchenkreises zum "Luther-Jahr" teilgenommen. Jetzt traf sich die fünfköpfige Jury, um aus den vielen hervorragenden Einsendungen in vier Alterskategorien jeweils drei Gewinner zu küren. Den Siegern in den Altersstufen Kita, Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II winken je 500, die Zweitplatzierten bekommen je 300, die Drittplatzierten je 100 Euro. Außerdem gibt es für jeden Teilnehmer einen kleinen "Luther-Trostpreis", sagte Jury-Mitglied Dagmar Cronjäger. Von Wolfgang Weitzdörfer

Mit ihr saßen Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Constanze Epe vom Verein "Möhrchen - Kindern helfen", Superintendent Hartmut Demski und Stefan Friedrich, Fachberater für Kindertageseinrichtungen, in der Jury; Jugendreferent Rolf Haumann war erkrankt.

Wichtigstes Kriterium für die Teilnahme sei es gewesen, dass man sich als Gruppe bewerben musste, sagte Cronjäger. "Einzelpersonen durften nicht teilnehmen. Denn uns ging es bei dem Wettbewerb vor allem darum, dass die Jugendlichen über das Thema miteinander ins Gespräch kommen sollten." So begutachtete die Jury vom "Lutheropoly"-Spielbrett über das Musical-Manuskript, die Pappmaché-Version der Kirche in Wittenberg bis hin zum Stop-motion-Filmbeitrag großartig umgesetzte Ideen. Nach einer Stunde intensiver Begutachtung hatte sich bei Mast-Weisz schon der eine oder andere Favorit herauskristallisiert.

Für den Remscheider Oberbürgermeister war besonders spannend, dass sich tatsächlich in jedem Alter durchgängig sehr kreative Herangehensweisen zeigten. "Mir ist wichtig, dass die Authentizität der Altersgruppe durchkommt." Nicht in seine engere Wahl kämen Beiträge, bei denen die Handschrift von Erwachsenen zu deutlich durchschimmere.

Auch Epe zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt. "Ich bin fasziniert und begeistert von der Fülle der kreativen Ideen", sagte sie. Demski sah das ähnlich: "Wir haben ja alle heute eine zeitliche Begrenzung nach hinten durch andere Termine. Vielleicht ist das aber auch ganz gut, weil die Eindrücke so vielfältig sind." Bis die Gewinner ihre Preise erhalten, brauchen sie noch etwas Geduld. "Zwar werden die zwölf Sieger im Vorfeld benachrichtigt, nicht aber auf welchem Platz sie gelandet sind", sagte Cronjäger.

Die Preisverleihung folgt im Festgottesdienst zum Abschluss der Festwoche zum Luther-Jahr im Kirchenkreis in der Wagenhalle Remscheid am Sonntag, 17. September, 10.30 Uhr.

Quelle: RP
 
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