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Radevormwald
Wülfing soll mehr Parkplätze bekommen

Radevormwald: Wülfing soll mehr Parkplätze bekommen
Dieser Parkplatz neben Wülfing könnte viel häufiger genutzt werden. Er ist aber weiterhin vielen Besuchern unbekannt. FOTO: Dörner (Archiv)
Radevormwald. Der Ausschuss für Kultur und Tourismus hat dem Bauausschuss empfohlen, die Mittel für eine Trennwand zwischen Museum und Cafeteria bei Wülfing bei der Verwaltung in Auftrag zu geben. Von Wolfgang Scholl

Das Wülfing-Gebäude war am Dienstag Gegenstand einer umfangreichen Diskussion. Thema war unter anderem eine Trennung von Museum und Cafeteria, damit dort weitere Veranstaltungen stattfinden können. "Wir wollen dort einen Kulturstandort Wupper aufbauen und ihn multifunktional nutzen", sagte der Ausschussvorsitzende Dietmar Stark mit Blick auf eine Entscheidung aus dem vergangenen Jahr. Auch der Museumsverein stehe dem positiv gegenüber. Zuvor hatte der Ausschuss die Bismarck-Ausstellung im Schlossmacherzentrum besichtigt. Hartmut Behrensmeier von der Wirtschaftsförderung erklärte dazu, dass die Stadt die historisch wertvollen Räder, Mopeds und Motorräder als Dauerleihgabe erhalten soll. Die Gespräche mit dem Eigentümer Dieter Ickler seien sehr vielversprechend vorangegangen, sagte Behrensmeier. Zur Einstellung der Bismarck-Räder sagte Behrensmeier, dass man die Räume in der Innenstadt bis zum Jahresende kostenfrei nutzen könne. Das sei mit dem Eigentümer abgesprochen.

Die Trennwand, so hat eine Recherche von Michael Faubel vom Fachbereich Gebäudemanagement ergeben, soll unter 20 000 Euro kosten. "Wir werden in Vorleistung treten und später bei den Gesprächen mit der Bezirksregierung erreichen müssen, dass die Trennwand förderfähig ist", sagte die Technische Dezernentin Julia Gottlieb. Sie erklärte, dass man den Brand- und Denkmalschutz beachten müsse. Mit Blick auf ein neues Brandschutzgutachten glaubt Gottlieb, dass eine Trennung trotz Nutzung als zweiter Rettungsweg möglich sei. Der Ausschuss votierte schließlich dafür, dass der Bauausschuss in seiner heutigen Sitzung dem Vorschlag folgt und der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt. Kämmerer Frank Nipken signalisierte, dass man diese Summe durch Zinseinsparungen aus dem Haushalt ausgleichen könne.

Stark und Behrensmeier erklärten auch, dass man bei der Nutzung der Parkplätze in sehr guten Gesprächen mit dem Investor sei. Über eine Umnutzung des Wülfing-Erdgeschosses (von der ursprünglich geplanten Begegnungsstätte zum Bismarck-Museum; diese liegt jetzt in der Cafeteria) müsse man mit dem Fördergeber sprechen und von diesem die Genehmigung einholen, sagte Gottlieb. Sie erklärte in diesem Zusammenhang, dass es bei einem Neustart der Wülfing-Sanierung sowieso ein komplett neues Investitions- und Entwicklungsprogramm geben müsse, weil das bisher mit dem Land abgesprochene inzwischen mehr als zehn Jahre alt und in Teilen überholt sei. Das hinge auch mit den Kostensteigerungen in dieser Zeit zusammen.

Quelle: RP
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