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Radevormwald
Wupperorte und Innenstadt sind im Blick

Radevormwald: Wupperorte und Innenstadt sind im Blick
Hiltrud Feldermann und Wolfgang Schneider (2.v.r.) wollten von Bürgermeister Johannes Mans Informationen zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 an der Uelfestraße, links BM-Redakteur Wolfgang Scholl. FOTO: Jürgen moll
Radevormwald. Bei der Mobilen Redaktion vor dem Service-Punkt der Bergischen Morgenpost am Kreisel Hohenfuhrstraße gab es viele Gespräche. Von Wolfgang Scholl

Anna Brückner erwartete Bürgermeister Johannes Mans bereits zur Mobilen Redaktion und legte sofort los. Sie beklagte sich über den Brunnen am Schlossmacherplatz, weil der auch noch in den Abendstunden zu laut sei. Sie bat darum, den Brunnen früher als 22.30 Uhr auszuschalten und zu versuchen, den Krach des auf das Blech platschenden Wassers zu dämpfen. Zudem sollte die Stadt die Hygiene im Auge haben, weil dort Kinder und Hunde drin spielten und dort oft Grünspan wachse.

Wolfgang Schneider und Hiltrud Feldermann sprachen die neue Tempo-30-Regelung an der Uelfestraße an. Zusammen mit Carsten Seiferth hatten sie die Verwaltung nach einem Beinaheunfall aufgefordert, das Tempo auf der Straße zu messen. "Jetzt ist wegen der hohen Geschwindigkeiten reagiert worden, aber nicht konsequent genug", sagt Wolfgang Schneider. Mit Blick auf den Artikel in der BM nach dem schweren Unfall an der Kreuzung Uelfe- und Uelfe-Wuppertal-Straße Ende Juni forderte Schneider, dass die Stadt dort bei der "Unfallauffälligkeit" nachhakt. Er forderte den Bürgermeister auf, die Geschwindigkeitsbegrenzung ganztägig anzuordnen, weil dort abends und nachts weiter gerast werde.

Johannes Mans nahm die zahlreichen Anregungen auf und versprach den Besuchern, weiter auf die Bürger zuzugehen. Angesprochen auf die Hälfte seiner Amtszeit, erklärte er: "Es macht mir immer noch Spaß, Bürgermeister dieser Stadt zu sein." Lachend ergänzte er, man habe ihm bereits bescheinigt, dass er zu spät in die Politik eingestiegen sei, um ihn zu vereinnahmen.

Martin Ulbrich teilte seinen Eindruck mit, dass der Fokus derzeit zu sehr auf die Wupperorte gelegt wird. Johannes Mans erklärte, dass es in den Wupperorten darum geht, soziale Probleme in Angriff zu nehmen. "Wir werden dabei sehr stark vom Landrat des Oberbergischen Kreises, Jochen Hagt, unterstützt", erklärte Mans. Verwaltung und Politik würden dabei aber die Innenstadt nicht vergessen. "Es gibt zahlreiche Radevormwalder, die in ihrer Stadt, in der Innenstadt, Geld investieren möchten. Das Konzept Weststadt soll bis Ende September stehen", sagte der Bürgermeister.

Dieter Hansen vermisst wie andere auch, zwei Bänke am Baum am Kreisverkehr vor dem BM-Servicepunkt Lotto Wellershaus. Mans konnte positiv antworten. "Soweit ich weiß, ist eine Bank schon bestellt." Ob es eine zweite geben wird, wisse er nicht. Die Bürger bemängelten die schlechten Sitzqualitäten der Betonklötze. Angesprochen worden sind auch einige Probleme durch Rad- und Mopedfahrer in der Schlossmacherpassage oder auf Gehwegen. Vermisst werden Kontrollen durch Ordnungsamt oder Polizei.

Janine Elffering forderte mehr öffentlich geförderten Wohnraum, besonders auch für Schwerbehinderte. Konkret verwies man sie auf Sozialamtsleiterin Anke Schröder. In zweiter Linie sei an dieser Stelle die Politik aufgefordert, um Investoren für öffentlich geförderten Wohnraum zu werben.

Der neue, gepflasterte Platz des Parc de Châteaubriant an der Hohenfuhrstraße ist für Horst Kirschsieper ein Thema. Ihm wurde erklärt, dass dieser neue Platz demnächst auch für Veranstaltungen wie den Mittelaltermarkt in Verbindung mit der Grünfläche genutzt werden soll.

Quelle: RP
 
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