| 00.00 Uhr

Radevormwald
Wuppertrail plant 2017 mit einem neuen Vorstand

Radevormwald. Der Draisinen-Verein zählte bis Ende Oktober mehr als 3500 Gäste. Armin Barg führt den Verein auch ins nächste Jahr.

Mehr als 3500 Fahrgäste sind 2016 mit der Draisine zwischen Wuppertal-Beyenburg und Wilhelmstal hin und her gefahren. Für den Verein Wuppertrail bedeutet das einen wirtschaftlichen Erfolg gegenüber 2015. Bei einer Mitgliederversammlung am Wochenende wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand, damit der Planung für die nächste Saison nichts mehr im Weg steht.

Armin Barg ist weiterhin erster Vorsitzender und hat mit Dennis Jaroschek einen jungen Stellvertreter neu an seiner Seite. Der 23-Jährige ist seit zwei Monaten Mitglied des Vereins und kann mit seinem Wissen über Bahnen und Schienen gute Vorstandsarbeit leisten. "Ich bin Lokführer und interessiere mich privat für alles rund um den Bahnverkehr. Die Mitarbeit im Verein werde ich jetzt als zweiter Vorsitzender verstärken", sagte Jaroschek. Für Wuppertrail ist junger und engagierter Nachwuchs wichtig, deswegen ist Armin Barg froh über das neue Vorstandsmitglied. "Im kommenden Jahr werden einige Veränderungen auf uns zukommen. Wir können jede Hilfe gebrauchen", sagte er. Schatzmeister des Vereins ist ab sofort Nico Bogdanovic. Er kennt die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Vereins, denn 2014 war er selber noch Vorsitzender. Jetzt kümmert er sich um die Finanzen und die Statistiken der Draisinenfahrten. Mit Ingo Vogelsang und Monika Zierden hat der Verein zwei Beisitzer.

Das Fazit für 2016 fiel bei der Mitgliederversammlung positiv aus. "Es liegt eine erfolgreiche Saison hinter uns. Wir konnten viele Firmen, Vereine und Schulen als feste Kunden gewinnen. Davon werden wir weiterhin profitieren", sagte Barg. 2017 sollen die Fahrten in Beyenburg starten. Bevor die Draisinen umziehen, muss noch einiges an der Strecke vorbereitet werden. Die Lagerung der Fahrzeuge wird in Beyenburg aber ohne Probleme möglich sein.

Zweites großes Projekt für 2017 ist die Anschaffung von behindertengerechten Draisinen, die Platz für zwei Rollstuhlfahrer bieten. Diesen Plan will Wuppertrail mit der Hilfe von Mitteln des Förderprogramms Leader umsetzen. Der Antrag ist bereits gestellt. Diese Draisinen werden dann über Abstellflächen für Rollstühle verfügen und behinderten Menschen die Möglichkeit geben, die Strecke zwischen Beyenburg und Rade zu erkunden.

"Wir werden zunächst Platz für zwei oder drei Rollstuhlfahrer anbieten können. Hoffentlich erschließt uns diese Veränderung eine neue Besuchergruppe", sagte Barg. Der Fahrplan für nächstes Jahr soll noch Mitte November veröffentlicht werden, damit Fahrten bereits reserviert oder gebucht werden können. Die detaillierte Planung für 2017 will der Verein in den nächsten beiden Wochen mit dem neuen Vorstand abschließen. Geplant sind dann auch ein neuer Internetauftritt, die Überarbeitung des Facebook-Accounts und die Vereinfachung der Buchungsvorgänge.

Monika Zierden wird sich federführend um die Aufrechterhaltung des Service-Telefons und um die Vermarktung der Draisinen kümmern.

(trei)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Radevormwald: Wuppertrail plant 2017 mit einem neuen Vorstand


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.