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Radevormwald
Wupperverband: Januar nass und stürmisch

Radevormwald: Wupperverband: Januar nass und stürmisch
Ohne Regenschirm ging es im Januar nicht. FOTO: Julian Stratenschulte/dpa
Radevormwald. Regen satt brachte der Januar dem Bergischen Land. Dies zeigt die aktuelle Niederschlagsauswertung des Wupperverbandes, die jetzt veröffentlicht wurde. So fielen an der Bever-Talsperre in Hückeswagen im ersten Monat des Jahres 196 Liter Regen pro Quadratmeter; das sind fast 60 Liter mehr als im Durchschnitt. In Wuppertal am Klärwerk Buchenhofen wurden 146 Liter gemessen, langjähriges Mittel sind dort 98 Liter.

An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen kamen 140 Liter vom Himmel - das sind 33 Liter weniger als im Schnitt.

Im Klärwerk Solingen Burg lag die Regenmenge mit 153 Litern noch vergleichsweise nah am Mittel von 135 Litern. Die niederschlagsreichste Station war Eickener Mühle in Kierspe mit 211 Litern. Am wenigsten Regen fiel in Leverkusen mit 90 Litern.

Der regenreichste Tag war der 2. Januar mit knapp 30 Litern an der Großen Dhünn-Talsperre und 25 Litern in Solingen Burg. Vom 5. bis 14. Januar fiel fast kein Regen. Stürmisch ging es zu, so zogen Sturmtief "Burglind" am 3. Januar und Orkan "Friederike" am 18. Januar über Deutschland hinweg.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war der Januar generell wärmer als im Durchschnitt. Nordrhein-Westfalen war dabei das zweitwärmste Bundesland mit exakt 4,7 Grad, im Mittel sind es im Januar 1,2 Grad.

Wie der Dezember zeigte sich der Januar sehr sonnenarm: In NRW schien die Sonne 25 Stunden, Durchschnitt sind hier 42 Stunden.

(rue)
 
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