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Radevormwald
Zeitplan für die Fusion der beiden Berufskollegs

Radevormwald. Radevormwalder Schüler, die nicht eine allgemeine weiterbildende Schule besuchen, wechseln nach ihrem Hauptschul- oder Realschulabschluss seit vielen Jahrzehnten häufig auf das Bergische Berufskolleg an der Kattwinkelstraße in Wermelskirchen. Dieses soll nach dem Wunsch der Politiker des Landes mit dem Oberbergischen Berufskolleg in Wipperfürth fusionieren. Schulleiterin Sylvia Wimmershoff leitet bereits jetzt beide Schulen - zum Teil allerdings kommissarisch.

Im Schulausschuss des Oberbergisches Kreises, so berichtet der Kreistagsabgeordnete Christian Viebach (CDU) im Gespräch mit unserer Redaktion, ist jetzt ein zeitlicher Fahrplan für die geforderte Fusion festgelegt worden. Schwierig ist das Zusammengehen der Schulen, weil es für Wermelskirchen einen Zweckverband zwischen den Komunen Rade, Hückeswagen und Wermelskirchen gibt. Dieser Verband muss aufgelöst werden, damit es die Verknüpfung geben kann. Juristen beschäftigen sich mit dem Thema.

"Erklärtes Ziel ist eine Fusion zum 1. Februar 2017", berichtet Viebach aus dem Kreis-Schulausschuss. Die einzelnen Kommunen sollen sich jetzt mit dem aufgesetzten Vertragswerk auseinandersetzen. Im dritten Quartal soll es in den Kommunen und den betroffenen beiden Kreisen eine inhaltliche Diskussion geben, bevor es im vierten Quartal zur Umsetzung kommt.

(wos)
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