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Radevormwald
Zu viele Anmeldungen an KGS Lindenbaum

Radevormwald: Zu viele Anmeldungen an KGS Lindenbaum
Barbara Janowski wird weitere Eltern bitten müssen, ihr Kind umzumelden. FOTO: Dörner, Hans (hdo)
Radevormwald. Der Schulausschuss muss sich auch in seiner nächsten Sitzung am 10. Februar mit der aktuellen Entwicklung bei den Anmeldungen der Erstklässler beschäftigen. Denn noch ist die Verteilung sehr ungleichmäßig, sagt Britta Knorz vom Fachbereich Jugend und Bildung. Vergangene Woche hatte es ein Treffen der Stadt mit den Leiterinnen der Grundschulen gegeben, um über die Verteilung und die Anmeldungen der Erstklässler zu sprechen. Von Joachim Rüttgen

Schon in der letzten Ausschusssitzung war klar, dass die Katholische Grundschule (KGS) Lindenbaum nicht alle Schüler aufnehmen kann, denn für zwei Klassen hatten sich zu viele Kinder angemeldet. Daraufhin hatte Schulleiterin Barbara Janowski alle betroffenen Eltern angeschrieben und darum gebeten, ihr Kind umzumelden. "Das hat auch den gewünschten Erfolg gebracht, aber zurzeit liegen noch 64 Anmeldungen für zwei Klassen vor, das ist noch immer viel zu viel", sagt Britta Knorz. Deshalb werden die Mitglieder des Schulausschusses über eine vom Gesetzgeber vorgesehene Schülerzahlbegrenzung diskutieren müssen. Laut Schulgesetz darf die Klassenstärke 29 nicht über- und 15 nicht unterschreiten. "Wir brauchen eine ausgewogene Belegung der Eingangsklassen", sagt Knorz. Und die sei nun abhängig von der Entscheidung des Schulausschusses. Erst dann stehe fest, wie viele Kinder die KGS ab dem Schuljahr 2016/2017 besuchen dürfen und wie viele Eltern gebeten werden müssen, ihr Kind an einem anderen Schulstandort anzumelden. "Ich gehe davon aus, dass der Ausschuss eine Begrenzung beschließen wird", sagt Britta Knorz. Die KGS stoße mit den Anmeldezahlen an Kapazitätsgrenzen. "Das ist halt eine beliebte Schule in zentraler Lage", sagt die städtische Mitarbeiterin.

Die betroffenen Eltern trifft die Situation aber nicht unvorbereitet, den alle mussten bei der Anmeldung einen Zweitwunsch angeben, der dann zum Zuge kommen könnte, wenn der Ausschuss die Begrenzung beschließt. "Es kann nämlich weder im Interesse der Eltern noch der Wunsch der Kinder sein, in völlig überfüllten Klassen unterrichtet zu werden", sagt Britta Knorz. In Rade klappe das mit dem freiwilligen Wechseln eigentlich immer sehr gut, "meist zusammen mit Freunden, die dann als Gemeinschaft an eine andere Schule wechseln", sagt sie.

Kapazitäten an anderen Schulen gibt es noch reichlich, denn bislang sind an der GGS Stadt 59 Kinder (für drei Klassen) angemeldet, in Bergerhof 38 (für zwei Klassen) und an der Wupper 30 (ebenfalls für zwei Klassen). Zum Schuljahr 2016/2017 werden an den Rader Grundschulen also neun erste Klassen gebildet.

Quelle: RP
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