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Radevormwald
Zu wenig Geld für Flüchtlingsarbeit

Radevormwald. Die Finanzlage bei der Betreuung der Flüchtlinge hat Bürgermeister Johannes Mans in diesen Tagen noch einmal intensiv unter die Lupe genommen. Fazit. Derzeit fehlen von den eingeplanten 4,8 Millionen Euro noch etwa 600.000 Euro.

Der Hückeswagener Bürgermeister Dietmar Persian hat in dieser Woche in der Sitzung des Hückeswagener Stadtrates Alarm geschlagen, weil der Stadt etwa 2,6 Millionen Euro fehlen, die die Stadt an Einnahmen für die Flüchtlingshilfe eingeplant hatte.

Dazu erklärte Mans gestern, dass das Minus von "nur 600.000 Euro" bei der Stadt entstanden ist, weil Kämmerer Frank Nipken vorsichtig gerechnet hatte. "Frank Nipken hat sich bei der Aufstellung des Zahlenkatalogs an den Vorschlägen des Städte- und Gemeindebundes orientiert. Und der hat vorsichtig gerechnet und nicht zu hohe Zuschüsse eingerechnet. Das scheint in Hückeswagen der Fall gewesen zu sein", glaubt der Bürgermeister. In einem Gespräch mit der aus Radevormwald stammenden Landtagsabgeordneten Jutta Velte (Grüne) ist dem Bürgermeister signalisiert worden, dass es im Sommer vielleicht noch einen "Nachschlag" zu den Zuschüssen des Landes für die Flüchtlingsarbeit geben könnte. "Ich denke, dass wir auch die in diesem Jahr von uns benötigten Mittel erhalten werden", sagte Mans, der froh ist, dass sich nicht ein weiteres Loch im Haushalt auftut.

(wos)
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