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Ratingen
A3-Auffahrt: Ende Juli rollt der Verkehr

Ratingen: A3-Auffahrt: Ende Juli rollt der Verkehr
Derzeit können die Autofahrer von der Autobahn 44 nur auf die A 3 Richtung Köln fahren. Die Auffahrt Richtung Oberhausen ist seit knapp zwei Jahren gesperrt. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. Nach zwei Jahren Bauzeit wird das Autobahnkreuz Ratingen-Ost wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Von Marita Jüngst

Was für Pendler oder Ausflügler derzeit zur Geduldsprobe werden kann, ist für die Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau ein glücklicher Zufall. Während die Autobahnniederlassung Krefeld nämlich noch bis Montagmorgen 5 Uhr wegen Asphaltarbeiten die A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost und dem Autobahnkreuz Hilden in Richtung Köln sperrt, können die Kollegen ungehindert vom Verkehr im Autobahnkreuz Ratingen-Ost weiter am neuen Brückenbauwerk arbeiten.

"Wir gehen mit den Arbeiten in den Endspurt", sagte Mario Korte vom Landesbetrieb Straßenbau auf Anfrage. "Wir nutzen jetzt die Sperrung, um Verschalungen abzubauen", beschrieb Korte die nun anstehenden Arbeiten. Die Widerlager der Brücke sind hinterfüllt, die neuen Abdichtungen liegen. Die daraus resultierende gute Nachricht für die Autofahrer schickte Mario Korte gleich hinterher: "Die Auffahrt von der A 44 auf die A 3 in Richtung Oberhausen können wir voraussichtlich Ende Juli wieder freigeben."

Damit enden für die Autofahrer die Verkehrsbehinderungen, die mit Beginn der Bauarbeiten am Autobahnkreuz Ost bereits im Juli des Jahres 2015 begannen. Seitdem quält sich fast täglich der Berufs- und Schwerlastverkehr durch Ratingen, um sich seinen Weg zur nächsten A 3-Auffahrt Richtung Oberhausen im Kreuz Breitscheid zu suchen. Denn die empfohlene Umleitungsstrecke über das Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord und über die A52 in Richtung Breitscheid ist ebenfalls überlastet. Und so staut sich der Verkehr beispielsweise auf der Mülheimer Straße oft vom Ortsausgangsschild Ratingen bis zum Kreisverkehr in Breitscheid. Im Oktober 2015 wurde im Autobahnkreuz Ost dann die dortige Brücke für den Bau des Lückenschlusses der A 44 nach Velbert abgerissen. Seitdem arbeitete der Landesbetrieb an drei neuen Teilbauwerken. Die ursprünglichen Planungen sahen vor, dass das Autobahnkreuz schon Ende vergangenen Jahres wieder in beiden Richtungen befahrbar sein sollte. "Die Bauzeit hat sich aufgrund von umfangreichen zusätzlichen Erdarbeiten zur Sicherung von Baugruben verlängert", erklärte Korte im Herbst vergangenen Jahres die Verzögerungen. Der Bereich befinde sich in einer Wasserschutzzone: "Der notwendige Abstimmungsprozess sowie die eigentliche Ausführung der zusätzlichen Leistungen erforderte eine längere Bauzeit."

Mit der Freigabe der neuen Teilbauwerke im Juli dieses Jahres werden die Arbeiten im Autobahnkreuz Ost aber noch nicht komplett abgeschlossen sein. Das 25 Jahre alte Teilbauwerk, über das derzeit der Verkehr auf der A 44 rollt, wird dann gesperrt und saniert. Diese Arbeiten sollen im Oktober beziehungsweise November auch abgeschlossen sein, so "dass Ende des Jahres alles fertig ist", zeigte sich Korte optimistisch.

Quelle: RP
 
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