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Heiligenhaus
Altes Depot: Platz für Flüchtlinge an der Talburgstraße

Heiligenhaus. Auf der Fläche des nicht mehr genutzten Bundeswehrdepots an der Talburgstraße könnten nach RP-Informationen künftig bis zu 1000 Flüchtlinge unterkommen. Erste Arbeiten auf dem Gelände kommen in Gang. Bereits vor Weihnachten hatte es Kontakte zwischen Stadtspitze und Bezirksregierung in dieser Sache gegeben. Die Bezirksregierung steht zurzeit vor der Aufgabe, fünf weitere Aufnahmeeinrichtungen gleicher Größe zu schaffen. Es hat, wie zu erfahren war, zum Ende des Jahres "eine wolkige Erklärung" aus Düsseldorf gegeben, die sich nun offenbar konkretisiert.

Noch in der vergangenen Woche hatte die Bezirksregierung auf Anfrage unserer Redaktion dementiert, dass eine weitere Landeseinrichtung für Flüchtlinge auf Heiligenhauser Stadtgebiet zu etablieren sei. Inzwischen gibt es aber nach weiteren Informationen schon Detailüberlegungen, zum Beispiel, was die Zuwegung zum Gelände angeht. Auf dem weitläufigen Areal ist neben den alten Bundeswehreinrichtungen das NRW-Logistikdepot des Technischen Hilfswerks untergebracht.

Bereits vor über zwei Jahren war in Fachausschüssen die Diskussion um die Zukunft des Bundeswehr-Depots aufgekommen. Die Idee, dort Flüchtlinge unterzubringen, wurde aber kurzfristig nicht weiter verfolgt. Bürgermeister Jan Heinisch rechnet nun mit einer Lösung für einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren.

(köh)
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