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Breitscheid
Anwohner sauer über Parkchaos

Breitscheid. Am Linneper Weg klagt ein Nachbar des DRK-Zentrums über wildes Parken.

Reicht der Parkraum rund um den Linneper Weg? Um diese Frage geht es in einer immer wieder aufkochenden Debatte. Diskussionsteilnehmer sind die Anwohner sowie all diejenigen, die das dort ansässige Deutsche Rote Kreuz (DRK) aufsuchen.

Dazu muss man wissen: Das Blutspendezentrum des DRK befindet sich am Linneper Weg. "Und die Blutspender parken kreuz und quer, das geht hier zu wie im Wilden Westen", empört sich ein Anwohner. Nach der Beobachtung des 70-Jährigen nutzten die DRK-Besucher nämlich nicht nur die entsprechenden, zum Areal gehörenden Parkräume, sondern jede sich bietende Fläche. Oft über Markierungen hinaus - manche gar tagelang -, so dass es nicht nur für Eltern mit Kinderwagen schwer werde, den Fußgängerweg zu nutzen. Auch Rettungsdienstfahrzeuge müssten Präzisionsarbeit entlang der schmalen Gasse leisten, um das Parkchaos passieren zu können.

"Uns liegen keine Beschwerden vor", beantwortet DRK-Pressesprecher Stephan David Küpper eine entsprechende RP-Anfrage. Gäbe es die, ginge man ihnen nach. Denn: "Der DRK-Blutspendedienst ist sehr an einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis zu den Anwohnern interessiert, weshalb wir im Laufe der Jahre auch viel dafür getan haben, die Situation für die Anwohner bestmöglich zu gestalten." Für seine Mitarbeiter werden im engeren Umkreis etwa 50 Parkflächen bereit gehalten, die aber auch von firmenfremden Fahrzeugen belegt werden - es handelt sich um freie öffentliche Parkflächen. "Und die kann jeder nutzen", wie Barbara Arndt vom Ordnungsamt sagt.

Eine besonders "wilde Parksituation" sei weder ihr noch ihren Mitarbeitern bislang bekannt. Die städtischen Politessen seien in dem Quartier ebenso im Einsatz wie in anderen Bezirken. Ein bemerkenswert hohes Aufkommen sogenannter Knöllchen, die Falschparkern unter den Scheibenwischer geklemmt werden, ist nicht bekannt. "Ich arbeite ja auch selbst im Blutspendezentrum und erlebe die Situation nicht grundlegend anders als in anderen Wohnvierteln. Mal sind öffentliche Parkflächen frei und mal sind sie belegt", fasst Stephan David Küpper die Situation zusammen. Bleibt als Fazit nur der Appell an alle Autolenker, ihre Autos vorschriftsmäßig abzustellen. Wenn nicht, kann es teuer werden..

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