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Ratingen
Automeile - Start in den mobilen Frühling

Ratingen: Automeile - Start in den mobilen Frühling
Testen, was geht: Der Blick unter die Motorhaube gehört genauso dazu wie das Bestaunen des Auto-Interieurs. FOTO: A. Blazy
Ratingen. 150 Neuwagen aller Kategorien, dazu Fachinfos satt - und die Innenstadt war am Wochenende voller Autofans. Von Paul Köhnes

Schon nach wenigen Metern Bummel ist klar: Hier geht es um mehr als die 150 Neuwagen aller Kategorien, die aus 14 Autohäusern herangeschafft wurden. Dazu Zweiräder. Auch zu Spezialangeboten wie behindertengerecht umgebauten Autos oder zu allen erdenklichen Träger- und Verstausystemen gibt es an den Ständen Auskunft.

Der Start in den Autofrühling war offiziell noch gar nicht erfolgt - da waren gestern früh die Mitarbeiterinnen des Ratinger Ordnungsamts schon zufrieden. "Hier läuft alles problemlos - ist super organisiert." Davon hatten sie sich zuvor auf der Oberstraße, dem Marktplatz, der Lintorfer Straße und an der Bechemer Straße überzeugt: Auf der Automeile war alles bereit für den Start der großen Schau- und Infobörse. Wobei das Thema denkbar weit gefasst war.

Pünktlich aufgebaut ist auch das Angebot der Expertenorganisation Dekra. Das einzige Fahrzeug an ihrem Stand ist definitiv unverkäuflich: Es hängt, sicher verschraubt, im Überschlagsimulator. Der kleine gelbe Wagen dreht sich im Lostrommeltempo. Oder, wie Prüfingenieur Axel Richter präzisiert, "mit fünf Umdrehungen pro Minute". Die Gesichter der Tester drinnen bleiben locker und entspannt. So soll das auch sein. "Wir möchten damit zeigen, was ein moderner Sicherheitsgurt leistet", sagt Richter. Viele Tester seien überrascht über die Kräfte, die damit beherrscht werden können. Übrigens sei die Überschlaggeschwindigkeit bei einem realen Unfall kaum höher. Theoretisch könnte man mit dem Simulator auch üben, sich aus einer misslichen Kopfüber-Situation zu befreien. Aber das ist ein Fall für Fortgeschrittene, steht also nicht auf dem Programm.

An den Ständen ringsum ist derweil Detailtesten angesagt. "Wie sitzt es sich denn so? Und wie groß ist der Kofferraum? Hinter dem Steuer eines äußerst sportlichen Kleinwagens hat Christa Haack Platz genommen. "Nur aus Neugier", wie sie sagt. Dann der Blick aufs Datenblatt hinter dere Windschutzscheibe: "Oh, 180 PS." Ihr Mann Klaus ist der eigentliche Autofan der Familie. Was ihn schon beim Bummeln wundert: "Es ist unglaublich viel von Displays oder Assistenzsystemen die Rede. Mein erstes Thema ist immer die Qualität. Auf die kommt es schließlich an." Ein Autokauf steht für die beiden derzeit nicht auf dem Programm.

Citykauf-Chefin und Meilen-Organisatorin Manuela Kessler hatte gestern die wohl weiteste Anreise: Am Vormittag saß sie noch im Zug von Berlin nach Düsseldorf. Aber ihren persönlichen Automeilen-Termin hatte sie schon klar vor Augen: "16 Uhr ist Treffpunkt mit Bürgermeister Pesch am Dumeklemmerbrunnen."

Quelle: RP
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