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Kreis Mettmann
Awo schafft neue Stellen für die Flüchtlingsarbeit

Kreis Mettmann. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Kreis Mettmann richtet im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes zehn neue Stellen für die Flüchtlingsarbeit ein. Bewerben können sich Menschen mit und ohne Fluchthintergrund. Der Awo-Kreisverband Mettmann blickt mittlerweile auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Freiwilligen zurück, die im Rahmen des BFD in den hauseigenen Begegnungs- und Kindertagesstätten tätig sind. Diese Stellen werden nun auf Grundlage des neuen Sonderprogramms "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" weiter ausgebaut. Die neu einzurichtenden Stellen sollen dabei nicht nur der Unterstützung der Flüchtlingsarbeit der Awo dienen, sondern vor allem auch geflüchteten Menschen selbst die Gelegenheit bieten, sich in den verschiedenen Einrichtungen des Wohlfahrtsverbandes zu engagieren. Interessierte aus verschiedenen Herkunftsländern, die sich im sozialen Bereich einbringen möchten, sind daher zur Bewerbung aufgerufen. Der Verband möchte vor allem geflüchteten Menschen, die noch keiner regulären Beschäftigung nachgehen (können) und eventuell noch in einer Sammelunterkunft wohnen müssen, eine Möglichkeit bieten, aktiv ihren Alltag zu gestalten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ihre deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern und die eigenen Kompetenzen einzubringen. Bei Bedarf werden Intensivsprachkurse zu Dienstbeginn sowie einsatzbegleitende Maßnahmen zum Spracherwerb angeboten. Multiplikatoren, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und Kontakt zu möglichen Interessierten haben, werden gebeten, auf das Angebot aufmerksam zu machen.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an Bewerber ohne eigenen Fluchthintergrund, die daran interessiert sind, die Flüchtlingsarbeit der Awo in den Bereichen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen oder weiteren flüchtlingsbezogenen Arbeiten zu unterstützen. Alle Freiwilligen werden pädagogisch begleitet. Neben einer fachlichen Anleitung und Begleitung ist die Teilnahme an Reflexionsseminaren ein wichtiger Bestandteil des Freiwilligendienstes.

Die Einrichtungen der Awo im Kreis Mettmann freuen sich auf Bewerbungen von interessierten Menschen aller Altersklassen mit und ohne Fluchthintergrund.

Kontakt: Arbeiterwohlfahrt im Kreis Mettmann, Bahnstraße 59, Telefon 02104 9707-0, E-Mail info@awo-kreis-mettmann.de.

Quelle: RP
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