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Heiligenhaus
Bauträger errichtet 25 Reihenhäuser

Heiligenhaus. Der neue Wohnpark entsteht auf dem ehemaligen Speditionsgelände der Firma Eischeid an der Ratinger Straße. Von Marita Jüngst

Die Tage des längst verlassenen Speditionsgeländes an der Ratinger Straße, Ecke Bergische Straße sind gezählt. Derzeit werden die Gebäude ausgeräumt, nächste, spätestens übernächste Woche rücken die Bagger an, um die Mauern einzureißen. Spätestens im September will die Deutsche Reihenhaus AG dann damit beginnen, auf dem 6300 Quadratmeter großen Gelände 25 Einfamilienhäuser zu bauen.

Gemeinsam mit der Stadt Heiligenhaus hat die Deutsche Reihenhaus das Projekt besprochen. Deshalb stellten Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Planungs-Dezernent Siegfried Peterburs gestern zum offiziellen Start der Vermarktung das Vorhaben gemeinsam mit dem Bauträger vor.

Für Jan Heinisch kommt das Projekt zur rechten Zeit. "Der Panoramagarten ist so gut wie komplett vermarktet", sagte er. Zeit also für ein neues Baugebiet. Das soll, so die Schätzungen des Bauleiters Helmut Laaf in der zweiten Jahreshälfte 2018 bezugsfertig sein. Wie es aussehen soll, zeigten die Verantwortlichen gestern schon einmal auf einem Plan.

Entlang der Ratinger Straße soll eine Garagenzeile Straße und Häuser optisch voneinander trennen. Dahinter wird es drei Gruppen mit jeweils drei Häusern geben, die eine Wohnfläche von 120 Quadratmetern haben werden. Drei weitere Häuserblocks mit jeweils fünf, beziehungsweise sechs Häusern sind im hinteren Teil geplant. Diese Häuser werden über einen Wohnraum von 145 Quadratmeter verfügen.

7,3 Millionen Euro nimmt der Bauträger in die Hand, und den Wohnpark zu errichten. Dazu gehören nicht nur die Häuser und Garagen, sondern auch Gemeinschaftsanlagen. Das besondere an diesem Projekt nämlich ist: Es ist ein Wohnungseigentümer-Projekt. Abfallsammelplatz an der Einfahrt des Wohnparks, Wege und ein separater Platz gehören der Gemeinschaft. Ein Verwalter kümmert sich um die Pflege und Instandhaltung des Wohnparks sowie um die Verkehrssicherung. "Deshalb zahlen die Hauseigentümer auch ein Wohngeld", sagte Achim Behn, Sprecher der deutschen Reihenhaus AG. Weitere Besonderheit des Wohnparks: Im Inneren ist er komplett autofrei.

"Fünf Häuser haben wir schon reserviert", erklärte Kundenbetreuerin Anika Völkel, die im Bürocontainer auf dem ehemaligen Eischeid-Gelände künftig regelmäßig Sprechstunden anbieten wird. "Die genauen Termine veröffentliche ich auf unterer Homepage (www.reihenhaus.de)". Dort hatte das Unternehmen sein Bauprojekt bereits vorgestellt. Die Preise für ein Reihehaus liegen zwischen 244.000 und 299.000 Euro, je nach Wohnfläche und Grundstücksgröße. Im Preis inbegriffen sind laut Helmut Laaf die Hecken rund um die Grundstücke, Bäume auf den Gemeinschaftsflächen und die Terrassentrennwände. Dadurch soll im Wohnpark ein einheitliches Bild entstehen.

Eine Aufgabe hat auch noch die Stadt: "Wir werden der neuen Straße einen Namen geben", sagte Peterburs. Darüber entscheidet die Politik.

Quelle: RP
 
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