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Stadtfest in Heiligenhaus
Bei der Party rückt die Stadt zusammen

Stadtfest in Heiligenhaus: Bei der Party rückt die Stadt zusammen
Das Publikum auf dem Rathausplatz hatte seinen Spaß. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Vier Tage Stadtfest liegen hinter den Heiligenhausern. Das Wetter hat - mit nächtlicher Ausnahme - gehalten. Von Sandra Kreilmann

Vier Tage Stadtfest sind vorbei. Strand auf dem Kirchplatz und Live-Musik samt tollen Begegnungen auf dem Rathausplatz, dazwischen Trödel und Vereinsmeile. Fragt man die Heiligenhauser, dann ist eines klar: "Von uns aus könnte es ruhig noch ein paar Tage weiter gehen." In diesem Jahr hat beim Stadtfest einfach alles gepasst, das Angebot, das Wetter und die Stimmung. Denn eigentlich müsste bei diesem Stadtfest auch für jeden was dabei gewesen sein.

Kein Stadtfest ohne Trödelmeile: Schnäppchenjäger kamen auf ihre Kosten. FOTO: Blazy, Achim (abz)

Hochkarätige Matches beim Beachvolleyball, organisiert vom TVH, auf knapp 200 Tonnen feinstem Sand am Kirchplatz, mit Cocktails und Sonnenliegen, die in diesem Jahr auch wirklich genutzt werden konnten. Nur ein kleiner Wermutstropfen: Das Spiel um Platz 3 beim Hobbyturnier musste aufgrund von starken Windböen abgesagt werden, aber auch das war zu verschmerzen. Denn auch der Nachwuchs kam an diesem langen Wochenende auf seine Kosten: Mannschaften des Immanuel-Kant-Gymnasiums als auch der Nachwuchs des TVH eroberten sich die Courts, die sandigen Spielfelder, und gaben sich spannenden Spielen hin. Die Tribüne jedenfalls hat ihre Überdachung in diesem Jahr nicht gebraucht, die Sitzplätze allerdings waren stets besetzt.

Ebenso wie der Rathausplatz. Dort wurden die Bands wieder zu echten Publikumsmagneten, die zum Teil schon echte Fangruppen haben: Mit "Just Pink" zum Beispiel, die Pink-Coverband, die sich bereits vor zwei Jahren die Ehre gab, auf dem Stadtfest aufzuspielen, war wieder ein echter Höhepunkt erreicht. Wieder war es randvoll auf dem Platz vor der Bühne, während die Musiker stilecht oben rockten. Ob es Gäste waren, wie die Hagener von Just Pink, oder die niederbergischen Eigengewächse, dass die Musiker da oben Spaß hatten, übertrug sich schnell auf die Stadtfest-Besucher.

Das Blasorchester der Musikschule Heiligenhaus. FOTO: Blazy, Achim (abz)

Die konnten kaum genug bekommen. Das Fazit fasste ein Besucher ziemlich passend zusammen: "Zum Stadtfest kommen die Heiligenhauser gerne. Deswegen brauchen wir solche Veranstaltungen, gerade wenn überall gespart werden muss. Das schweißt doch zusammen." Die Stimmung bei dem Fest war jedoch mit Geld nicht zu bezahlen. Viele Besucher, so einige vom Mitsingen heiseren, aber zumindest gut geölte Stimmen, und eine Stadt, die zusammengerückt ist. Das macht Laune.

Quelle: RP
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