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Ratingen
BU begrüßt Heinischs neuen Posten

Ratingen. Die Bürger Union (BU) findet es gut, dass der neue Ministerpräsident des Landes NRW, Armin Laschet, den 41-Jährigen Landtagsabgeordneten Dr. Jan Heinisch zum Staatssekretär für ein völlig neu zusammengestelltes großes Ministerium für "Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung" berufen hat (die RP berichtete bereits in der Freitagausgabe).

Dies werde für die Stadt Ratingen und auch für die anderen Kommunen aufgrund der in seiner früheren 13-jährigen Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus gesammelten Erfahrungen nur von Vorteil sein - vor allem mit Blick auf Kommunalfinanzen und Städtebauförderung. Die geäußerte Kritik des Ratinger CDU-Fraktionsvorsitzenden Ewald Vielhaus und seines Ratskollegen Wolfgang Diedrich ist aus Sicht der BU deplatziert und nicht nachvollziehbar.

Man gehe davon aus, dass der Wahlkreis Ratingen/Heiligenhaus durch die anderen drei CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Mettmann betreut wird und somit auch wichtige Ratinger Themen unmittelbar in den Landtag eingebracht werden. Angela Diehl, die Vorsitzende der BU, betonte: "Wir teilen nicht die Auffassung des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Ewald Vielhaus, dass Herr Heinisch nur an die eigene Laufbahn, aber nicht an die Wähler gedacht hat."

Warum Wolfgang Diedrich, Vorsitzender der CDU in Ratingen Mitte sich wenig begeistert von Heinischs schnellem Abflug aus dem Landtag zeigt, sei ebenfalls unerklärlich, denn gerade in seiner neuen Position als Staatssekretär kann Heinisch sich, wie er im Wahlkampf stets betont hat, für die Interessen der Ratinger bei der Westbahn sowie dem A 44-Lückenschluss erst recht stark machen, so die BU.

Nach Angaben der CDU werden sich die anderen Landtagsabgeordneten des Kreises Mettmann um die Themenbereiche in Ratingen und Heiligenhaus kümmern. Man will abwarten, wie stark Heinisch wirklich Einfluss auf lokale Projekte nehmen kann.

(RP/kle)
 
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