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Hösel
BU fordert Gewerbepark auf Höseler Goldkuhle-Gelände

Hösel. Die mögliche Umgestaltung des Goldkuhle-Geländes in Hösel sorgt weiter für Diskussionsstoff. Aus Sicht der Fraktion der Bürger Union ist klar: Bevor die Nachfolge mit Blick auf den "Kaiser's Markt" im Hösel-Center nicht geklärt sei, werde man keine Entscheidungen fällen oder mittragen, so Fraktionschef Alexander von der Groeben und Robert Ellenbeck, der zweite stellvertretende Fraktionschef.

Man sehe die Umwandlung des Gewerbegebietes sehr kritisch und teile die Auffassung der Stadtverwaltung, dass eine Riegelbebauung entlang der S-Bahn in der gewünschten Höhe nicht akzeptabel sei. "Wir können uns aber eine dreigeschossige Bebauung plus Dachgeschoss vorstellen. Dementsprechend muss die Innenbebauung ebenfalls in der Geschossanzahl angepasst, also reduziert werden. Eine Arrondierung der Siedlungsfläche in Blickachse der Erschließungsstraße erscheint uns ebenfalls vertretbar", betonen von der Groeben und Ellenbeck.

Zu den möglichen Planungen mit Blick auf einen Supermarkt hieß es: "Wir halten diese Planungen für Hösel in der gewünschten Form an diesem Standort für nicht umsetzbar. Die Planungen sehen die Ansiedlung eines sogenannten Vollsortimenters vor, wobei nicht erläutert wird, was genau hierunter zu verstehen ist."

Das aktuell bestehende Einzelhandelskonzept lasse dies "aus guten Gründen" nicht zu, da hierdurch der Bestand der Einzelhändler in dem Höseler Ortskern gefährdet sei, so die beiden Politiker. Stattdessen sehe man die Notwendigkeit eines Gewerbe- und Handwerkerparks mittlerer Größe auf dem Goldkuhle-Gelände.

(kle)
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