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Ratingen
BU lehnt großen Supermarkt ab

Ratingen. Die Wählergemeinschaft kritisiert die neuen Pläne von Bürgermeister Pesch.

Die Bürger Union (BU) hält die in der RP angekündigten Pläne von Bürgermeister Klaus Konrad Pesch, an der Kirchgasse großflächigen Einzelhandel anzusiedeln, für völlig abwegig. Zum jetzigen Zeitpunkt der Verhandlungen mit diesen Vorstellungen, großflächigem Lebensmitteleinzelhandel dort etablieren zu wollen, an die Öffentlichkeit zu gehen, zeuge nicht nur von mangelhaftem Fingerspitzengefühl im Hinblick auf etwaige Empfindlichkeiten der anderen Verhandlungsseite, sondern gehe in der Sache grundsätzlich fehl, so die BU-Ratsmitglieder Angela Diehl und Rainer Vogt. Bei einem Einzelhandel dieser Größenordnung sei mit einer Frequenz von 2.000 bis 2.500 Kunden täglich zu rechnen. Die Kunden würden das Geschäft in der überwiegenden Mehrzahl mit dem Auto durch das Nadelöhr Lintorfer Straße, Turmstraße, Kirchgasse und Grütstraße anfahren.

"Dies halten wir für wirklichkeitsfremd und auch für die Anlieger unzumutbar." Zudem würde die Ansiedlung eines solchen Betriebes wohl das unweigerliche Aus für den jetzigen Rewe-Markt in unmittelbarer Nachbarschaft bedeuten, so die beiden Ratsmitglieder. Der Supermarkt liege verkehrsgünstig und stehe über einer großen Tiefgarage.

Die BU steht zu dem Arbeitsauftrag an die Verwaltung, das Gelände gemeinsam mit der Kirchengemeinde Peter und Paul zu entwickeln und auf eine Tiefgaragenlösung hin zu arbeiten.

(kle)
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