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Heiligenhaus
Bühne frei für das große Stadt-Spektakel

Heiligenhaus: Bühne frei für das große Stadt-Spektakel
Letzte Vorbereitungen vor dem heutigen Start des Stadtfestes: Die Bühne ist das Herzstück der viertägigen Veranstaltung. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Heiligenhauser Musiker zeigen ab heute ihr Können. Bekannte "Claymore"-Gesichter präsentieren sich mit der Band "Hey Joe" in neuem musikalischen Gewand. Es gibt ganz viel Programm und garantiert keine Langeweile. Von Sandra Kreilmann

Die Bühne ist das Herzstück jedes Heiligenhauser Stadtfestes und verwandelt den Rathausplatz jedes Jahr erneut in ein beeindruckendes Open-Air-Erlebnis: handgemachte Musik, live und direkt. Auch in diesem Jahr gibt es beliebte Gesichter und Klänge sowie echte "Stadtfest-Premieren" wie die des Frohsinn-Liedes, die am heutigen Donnerstag, 18.30 Uhr, die Bühne erobern wird. Statt Probenzeit ist dann Auftrittzeit, bei dem Gospelsänger Boysie White, ein bekanntes Gesicht der Frohsinn-Shows, das Damen-Ensemble unterstützen wird. Eine Stunde lang gibt es hier Songs von Michael Jackson, The Hollies, Coldplay und Cubby Checker zu hören. Obendrein gibt es auf dem Stadtfest noch eine echte Jungfernfahrt: die von der Heiligenhauser Band "Hey Joe" nämlich.

Noch nie gehört? Kein Wunder, die Band ist ganz neu und wird am Sonntag, 16.30 Uhr, das erste Mal auf der großen Bühne stehen und alten Idolen huldigen. Es sind keine Unbekannten, die da die Bühne entern werden. Nachdem die weit über die Stadtgrenzen beliebte Band Claymore nicht mehr auftritt, haben sich einige Bandmitglieder nun mit dem Sänger und Gitarristen Joe Brozio, bekannt von der gleichnamigen Band, zusammen gefunden und "Hey Joe" ins Leben gerufen: Volker Sauer am Mikrofon, am Saxofon und an der Flöte, Andy "Ironhead" Eisenkopf an den Keyboards, Gerald Schmiechen am Bass und Nachwuchs Florian Sauer an den Drums. Schottenrock wird es allerdings nur am Rande geben. Schließlich stehen die Musiker nicht ohne die Erinnerung an den allseits beliebten, verstorbenen Robert Butts oder auch Ingold Schneider auf der Bühne. "Hey Joe" heißt die Band aber deswegen, "weil dieser Song von Jimi Hendrix für uns eine Zeit repräsentiert, in der vor allem Volker Sauer und ich ganz entscheidenden Einflüssen ausgesetzt waren, die unser Leben bestimmt haben", sagt Joe Brozio. Cream, Blind Faith, Jethro Tull, Genesis, Yes und Gentle Giant: Es wird melodiös und trotzdem laut. Und mit Glück wird es nicht der einzige Auftritt des Quintetts sein.

Die Lokalmatadore rahmen das viertägige Programm ein. Die Coverband der Heiligenhauser Kolpingfamilie, "Die Notenlosen", eröffnen dabei schon aus guter alter Tradition das Geschehen auf der Stadtfest-Bühne heute um 12 Uhr, bevor dann um 16.30 Uhr die Skiffle-Altmeister von Kick'n'Rush aus der Mansfielder Partnerstadt auf der Bühne stehen, ganz zweifellos dürften auch sie zu den Lokalmatadoren gezählt werden, schließlich ist das Heiligenhauser Stadtfest so etwas wie ihr zweites Wohnzimmer. Am Freitag, 19 Uhr, treten sie dann übrigens zur Ausstellungseröffnung "Englisches Bier" im Museum Abtsküche auf, während zeitgleich das Dudelsack-Ensemble der Volkshochschule auf der Rathaustreppe aufmarschiert.

Am Samstag um 12 Uhr präsentiert dann die Musikschule Heiligenhaus, was ihre Schüler können, und die Musical Academy zeigt ihre jungen Talente.

Abrunden werden das Programm am Sonntag, 18 Uhr, die Jungs von "tomkante", die als Niederberger ebenfalls zu den lokalen Helden gehören. Man kann sich also auf ein vielseitiges Programm freuen.

Quelle: RP
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