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Heiligenhaus
Bürgervereine kritisieren Schließung von Spielplätzen

Heiligenhaus. Der Jugendhilfeausschuss wird in seiner nächsten Sitzung heute erneut über die Schließung von insgesamt 13 Spielplätzen in der Stadt beraten. Die übrigen Spielplätze sollen aufgewertet werden.

Die geplante umfangreiche Schließung von Spielplätzen im Stadtgebiet - immerhin ein Viertel des Gesamtbestandes - sieht die Interessengemeinschaft Heiligenhauser Bürgervereine (IHB) äußerst kritisch. "Die dazu bisher in der Öffentlichkeit wahrzunehmenden Gründe können und müssen nicht als stichhaltig und nachvollziehbar angesehen werden", heißt es in einer Stellungnahme.

Eine nachhaltige Entlastung des städtischen Haushaltes sei für die IHB nicht erkennbar. Selbst wenn dies durch die beabsichtigten Spielplatzschließungen so wäre, müssten doch zunächst die Belange der Betroffenen gesehen und gegenübergestellt werden.

Bedauerlich aus der Sicht der IHB ist, dass die Verwaltung, obwohl in den Beratungen des Jugendhilfeausschusses durchaus angesprochen, keine Gespräche mit den betroffenen Anwohnerfamilien und den Bürgervereinen geführt habe. Die IHB sieht mit großer Sorge, dass nach der Beschlussbeanstandung durch den Bürgermeister nun in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses die Entscheidung ohne formale Fehler getroffen wird und damit 13 Spielplätzen das "Aus für immer" droht.

Für eine in einer vergangenen Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorgeschlagene Beteiligung der Bürger und Bürgervereine bliebe dann nur das Ergebnis: "Fehlanzeige".

(jün)
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