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Kreis Mettmann
Bunte Pflaster trösten Kinder bei Verletzungen

Kreis Mettmann: Bunte Pflaster trösten Kinder bei Verletzungen
Hat das Knie beim Sturz mal ein paar Schrammen abbekommen, reichen meist eine Salbe und ein Pflaster, um die Wunde zu versorgen. FOTO: kkh
Kreis Mettmann. Ob an Knie, Kinn oder Ellenbogen - Schürfwunden erzählen von schmerzhaften Augenblicken in Kindertagen. Gerade im Sommer, wenn draußen in kurzen Hosen und T-Shirts nach Herzenslust getobt wird, ist die Verletzungsgefahr bei den kleinen Welteroberern besonders groß. Seien es die ersten Versuche ohne Stützräder auf dem Fahrrad, ein wackeliges Wanken auf Inline-Skates oder nur ein Stolpern beim Wettrennen auf der Straße: "Manchmal reicht ein kurzer unachtsamer Moment und die Knie sind aufgeschlagen", sagt Gerd Peters vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Düsseldorf. "Wenn das Blut hinunter rinnt und bei dem kleinen Pechvogel die Tränen laufen, ist erst einmal Ruhe und Trösten angebracht."

Anschließend gilt es die Wunde von Schmutz und kleinen Steinchen mithilfe eines Desinfektionsmittels zu befreien. Eine Salbe mit Wirkstoffen wie Jod, Dexpanthenol oder Zinkoxid aufzutragen, kann dazu beitragen, dass die Wunde besser heilt. Danach sollte ein einfaches herkömmliches Pflaster auf die verletzte Stelle geklebt werden. "Bei Kindern hat ein Pflaster mit bunten Motiven oft schon einen psychologischen Effekt.

Ist die Verletzung jedoch größer, sind beispielsweise Glassplitter oder Steinchen tief ins Innere der Wunde gelangt, muss ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Wunde nach einiger Zeit dick, warm und gerötet ist, besteht der Verdacht einer Entzündung, die besser medizinisch abgeklärt werden sollte. "Außerdem wichtig: Den Tetanus-Impfstatus regelmäßig überprüfen!", rät Peters.

(jün)
 
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