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Ratingen
CDU fördert Berufsorientierung für Schüler

Ratingen: CDU fördert Berufsorientierung für Schüler
Für Schüler ist es wichtig, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren. FOTO: AF
Ratingen. Alle sprechen von mehr Bildung als Hauptauftrag für die Zukunft. Die CDU-Fraktion reagiert: Mit einem Antrag möchte sie erreichen, dass das Berufsorientierungstraining (BOT) des Technikzentrums Minden-Lübbecke an den Friedrich-Ebert- und Käthe-Kollwitz-Realschulen am 29. und 30. Juni angeboten werden kann. 6000 Euro sind dazu von der Stadt Ratingen nötig. Organisiert werden soll das Training durch die Dumeklemmer-Stiftung.

"Viele Jugendliche kennen ihre Fähigkeiten und Talente gar nicht, beim BOT finden sie heraus, wo ihre Stärken liegen", erklärt Ina Bisani, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. "An zwei Tagen sollen Schüler die Möglichkeit haben, Materialen und Grundanforderungen verschiedener Berufe kennenzulernen. Insgesamt 877 Berufe lassen sich für 22 Berufsfelder zusammenfassen."

Die Berufsfelder sollen stationsweise aufgebaut werden; hier können dann jeweils zehn Jugendliche gleichzeitig arbeiten. Das Training ist gedacht für Jugendliche und junge Flüchtlinge, aber auch Eltern können sich an einem separaten Termin einen Überblick über die Möglichkeiten schaffen.

Das Technikzentrum Minden-Lübbecke ist ein gemeinnütziger Verein, der Jugendliche und Erwachsene bei der Berufswahl unterstützt und bereits viele Erfahrungen bei der Kooperation mit Schulen, Lehrern, Unternehmen, Verbänden, Industrie, Handel und Handwerk gesammelt hat - mit großem Erfolg: Der Verein wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Nun steht die Finanzierung an, und die CDU-Fraktion hofft, dass die Stadt die fehlenden Mittel durch außerordentliche Gewerbesteuereinnahmen aufbringen kann. "Insgesamt werden 10.500 Euro pro Schule benötigt, 7.500 Euro werden von der Regionalagentur der Arbeitsagentur NRW, dem Bildungsnetzwerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft und dem "zdi" (Zukunft durch Innovation des Landes Nordrhein-Westfalen) gedeckt. 3000 Euro pro Schule müsste also die Stadt Ratingen kofinanzieren.

"Das Berufsorientierungstraining findet dann zum ersten Mal statt und kann exemplarischen Charakter haben", so Ewald Vielhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender. "Ich meine, es ist eine großartige Chance für Jugendliche, den für sie passenden Beruf zu entdecken und erste Erfahrungen zu sammeln. Und letztlich kommt dieses Training auch den Unternehmen, dem Handel und Handwerk in Ratingen zugute."

(RP/kle)
 
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