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Ratingen
CDU und BU fordern einen Mehrgenerationenpark

Ratingen. Im Bezirksausschuss Mitte schlugen CDU und Bürger Union (BU) nun die Pflöcke in einem gemeinsamen Antrag für die Nutzung des Geländes südlich der Wallstraße ein. Die Verwaltung hatte eine aktuelle Vorlage zu einem wettbewerbsähnlichen Verfahren "Rahmenplan südliche Innenstadt" auf die Tagesordnung gesetzt, der Teil des mit Städtebaufördermitteln unterstützten Integrierten Handlungskonzepts der Stadt ist. Diese Vorlage wurde nun vom Bezirksausschuss teilweise konkretisiert.

Der Geländeteil zwischen Beamtengässchen und "Garten der Sinne" soll nicht bebaut, sondern dem Stadtgarten als Grünfläche zugeschlagen werden. "Wir wünschen uns die Wiederaufnahme der Pläne der Ratinger Jonges, den Stadtgraben und die Stadtmauer an dieser Stelle wieder sichtbar zu machen - ähnlich wie an der Grabenstraße", erläuterte Gerold Fahr, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender. Er verwies auf die historisch einmalige Chance. Zwischen Hertie-Haus und Garten der Sinne könne je nach Lösung für das Hertie-Haus eine Wohn- oder Geschäftsbebauung entstehen.

Geplant werden soll auch der Mehrgenerationenpark, der aus dem Stadtgarten am Beamtengässchen, aber eben größer, entwickelt werden soll. BU und CDU wollten das Gelände aber nicht für "Urban Gardening" nutzen. Schließlich widerspreche diese Idee dem Beschluss, den Stadtpark in einen Mehrgenerationenpark umzugestalten (die RP berichtete).

Quelle: RP
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