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Niederberg
Chefarzt klärt Medizinfragen - speziell für Männer

Niederberg. Rein männliche Probleme des Älterwerdens wie Prostataerkrankungen, Potenzprobleme oder Einschränkungen der Hormonproduktion gehören wohl zu den Themen, mit denen man(n) sich erst dann auseinandersetzt, wenn sie deutlich spürbar auftreten.

Obwohl die Thematik gerne verschwiegen wird, leiden viele Männer in Deutschland unter diesen Erkrankungen und Problemen. Dazu kommen alters-assoziierte Gesundheitsprobleme wie Übergewicht, Leistungsabnahme, Stimmungsschwankungen, Defizite der körperlichen oder geistigen Fitness, Blutdruckprobleme und ungesunde Ernährungs- oder Konsumgewohnheiten.

Alles rund um das Thema "Männerprobleme", wird deshalb im nächsten Medizinforum am morgigen Dienstag, 13. Februar, 18 Uhr, im Velberter Helios-Klinikum unter der Leitung des Urologen Mark Goepel beleuchtet.

Viele Männer haben ab dem 50. Lebensjahr mit Testosteronmangel zu kämpfen. Testosteron, das wichtigste männliche Geschlechtshormon, steuert beispielsweise die Erektionsfähigkeit. "Typische Probleme bei ausgeprägtem, krankheitswertigem Testosteronmangel sind depressive Verstimmung, nachlassende sexuelle Lust, Müdigkeit, allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, trockene Haut und schleichender Knochenabbau", weiß Prof. Dr. Goepel. "Ursachen können zum einen schwere oder chronische Erkrankungen oder Übergewicht sein. Aber auch erhöhter Alkoholkonsum und beruflicher Stress können das Testosteron senken. Eine weitere weit verbreitete Erkrankung bei Männern im Alter ab dem 50. Lebensjahr sind die gutartige Prostatavergrößerung und der Prostatakrebs. Prostatakrebs ist in Deutschland bei Männern die häufigste Krebserkrankung und - nach dem Lungen- und Darmkrebs - die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache. Die Erkrankung ist deshalb so tückisch, weil es keine typischen Früh-Symptome gibt. Vielmehr treten Beschwerden erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Häufiges Symptom einer gutartigen Vergrößerung, die praktisch jeder Mann entwickelt, sind Probleme beim Wasserlassen mit verstärktem Harndrang oder einem schwächeren Harnstrahl. Der Männerabend bietet Betroffenen die Möglichkeit, nach einführenden Referaten die eigene Situation zu schildern und die Ratschläge der anwesenden Experten zu erfragen. Damit die Hemmungen, über die eigene Situation zu sprechen, reduziert werden, sind nur Männer als Teilnehmer eingeladen.

Quelle: RP
 
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