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Ratingen
Cromford-Förderer blicken zurück auf 20 Jahre

Ratingen. Immer die Fassung bewahren - Wie richtet man ein neues Museum ein, wenn es keine Objekte, keine Sammlung gibt? Um diese - beim ersten lesen seltsam anmutende - Frage geht es beim nächsten Cromford-Gespräch am Sonntag, 9. Oktober, 11 bis 13 Uhr an der Cromforder Allee 24. Zu dieser Zeit laden die Freunde und Förderer des Industriemuseum Cromford e.V. zum dritten Cromford Gespräch in diesem Jahr ein.

Die Museumsleitung erzählt aus der Gründungsgeschichte des Industriemuseums vor 20 Jahren und von dem schrittweisen Aufbau einer der bedeutendsten Textilsammlungen in Deutschland. Viele kleine Anekdoten begleiten den Vortrag und stellen anschaulich dar, was so alles passieren kann, wenn Wissenschaftler ihre Bücher links liegen lassen und - sich auf die Suche nach Gegenständen aus der frühindustriellen Arbeitswelt machen, zum ersten Mal ein baumwollenes Musselinkleid von 1800 "in den Händen halten" oder vor der Frage stehen: ist das angebotene Amputationsbesteck von 1795 für Mensch oder Tier? Und ist es überhaupt echt? Und was darf man dafür ausgeben? Oder bei anderen Objekten einfach das Problem lösen müssen: Was ist das eigentlich für ein Ding? An einigen dieser Exponate können die Besucher auch einmal herumrätseln.

Referenten an diesem Vormittag sind Claudia Gottfried und Christiane Syré. Eintritt: drei Euro inkl. Imbiss.

Quelle: RP
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