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Ratingen
Debatte um Lage der Flüchtlinge

Ratingen. Die CDU lädt für den 7. August zur Diskussion ins Haus Oberschlesien ein.

"Die Zahlen steigen weiter. Spätestens im September und Oktober wird die Situation sicherlich auch in Ratingen angespannter werden", urteilt CDU-Chefin Melanie Meyer. Die Flüchtlingspolitik zwischen den politischen Ebenen - Europa, Bund, Land und Kommune - sorge weiterhin für Zündstoff, vor allem weil sich die rot-grüne Landesregierung nach wie vor im "Krisenmodus" befinde und der Druck auf die Kommunen deshalb täglich steige, erklärt sie. "Es ist der CDU Ratingen ein Anliegen, über das zu sprechen, was auf uns in Ratingen zukommt", sagt Meyer, die am Freitag, 7. August, um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion mit Herbert Reul MdEP, Peter Beyer MdB, Wilhelm Droste MdL und Rolf Steuwe, Erster Beigeordneter der Stadt, in die Stiftung Haus Oberschlesien (Bahnhofstraße 71) zum Thema "Flüchtlingssituation in Ratingen und die Herausforderungen für Europa, Land und Bund" einlädt. Das Thema sei für eine deutliche Mehrheit der Bürger die derzeit größte Herausforderung Deutschlands. 62 Prozent der Deutschen betrachten Flüchtlinge und Asyl als das Thema Nummer eins.

"Wir möchten an diesem Abend einerseits die Ratinger aufklären, was auf uns zukommen kann, aber auch erklären, wie es zu Verteilungsschlüsseln für die Kommunen kommt und wer überhaupt zu uns kommt", erklärt sie. Nichts sei wichtiger als das offene Gespräch, denn die Diskussion - wie in Deutschland mit Flüchtlingen umgegangen werden soll - würde derzeit kontrovers geführt und öffne Tür und Tor für Extreme, gerade wenn es um Flüchtlinge gehe, die ihre Heimat aufgrund von Armut verlassen. Aber auch die Frage "Wie kann ich helfen?" möchte die CDU Ratingen beantworten, denn die Hilfsbereitschaft vor Ort sei groß. Derzeit sitze eine Arbeitsgruppe an einem umfangreichen Informationspapier, das an diesem Abend vorgestellt werden soll.

Quelle: RP
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