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Alexander Otto
Die Folkmusik feiert einen Festival-Geburtstag

Ratingen. Zehn Jahre Folkerdey - überrascht Sie der Erfolg?

Alexander Otto Ich freue mich einfach riesig, dass die Idee vom Folkerdey so gut ankommt. Aber wir haben auch konsequent im Team daran gearbeitet, es für unsere Besucher jedes Jahr etwas schöner zu machen. Von daher haben wir nie daran gezweifelt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie ist eigentlich die Idee entstanden?

Otto Ich habe damals mit Thomas Gurke auf einer Feier des Vereins Eisenzeitliches Gehöft musiziert. Schon damals herrschte dort diese fantastische Stimmung, die das Festval heute ausmacht. Im Jugendzentrum Lux haben wir dann schnell Partner gefunden, die sich mit uns genauso enthusiastisch daran gemacht haben, das schönste Festival Ratingens aufzubauen.

Was ist das Besondere an Folkerdey?

Otto Ich glaube, wir haben es geschafft, die familiäre Atmosphäre das Festivals zu bewahren - trotz der Größe und Professionalität findet man überall das Handgemachte und liebevolle Details. Es ist ein kleiner Abenteuerurlaub draußen im Grünen - und außerdem einfach zu erreichen.

Zum Jubiläum erwartet die Besucher die eine oder andere Veränderung. Was wird anders sein?

Otto Wir feiern das zehnte Jahr zwei Tage lang: Samstag ab 14 Uhr; insgesamt 16 Stunden Bühnenprogramm! Dazu haben wir die besten Bands der letzten neun Jahre eingeladen. Viele Folkerdey-Stammbesucher freuen sich darauf, ihre Lieblingsband wiederzusehen. Die irische Band Alalé hat sich beispielsweise nur für das Festival wiedervereint. Außerdem gibt es eine schicke Rundbogenbühne.

Wie lange dauern die Vorbereitungen?

Otto Für uns im Orga-Team ist nach dem Festival vor dem Festival. Wir sammeln direkt Kritik und Ideen bei Künstlern, Besuchern und Helfern für das nächste Jahr. Im Winter werden Bands ausgewählt, im Frühjahr die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren besprochen. Vier bis acht Wochen vor dem Termin ist dann unser Team wirklich an jedem Tag mit dem Festival beschäftigt.

Wie sieht die Zukunft von Folkerdey aus?

Otto Dieses Festival ist wirklich eine einmalige Bereicherung der Ratinger Kulturlandschaft, weil es zusammen mit seinen Besuchern über Jahre gewachsen ist. Ich möchte es noch lange weiterführen. Und dabei können wir uns bestimmt weiterhin auf unsere ehrenamtlichen Helfer mit ihrer Leidenschaft verlassen. Schön wäre übrigens, wenn weitere Familien das Eisenzeitliche Gehöft besuchten und sich im Verein EZG engagieren. Denn zelten, grillen, gärtnern und Hütten bauen macht auch außerhalb des Festivals viel Spaß.

WOLFGANG SCHNEIDER FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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