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Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt
Die Sanierung wird neu berechnet

Ratingen. Die Bürger-Union will die Markt-Toiletten erhalten, hat Unterschriften gesammelt und erstellt ein eigenes Sanierungskonzept. Wird der Ratsbeschluss gekippt?

Die Diskussion über die Markt-Toiletten reißt nicht ab. Zwar ist die Schließung beschlossen, doch viele Bürger mögen sich mit dem Ratsbeschluss nicht abfinden. Eine Stadt wie Ratingen ohne öffentliches Klo? Schwer vorstellbar. Das Angebot von Gastronomen hilft Marktbeschickern und -besuchern frühmorgens auch nicht unbedingt weiter. Und man geht eben nicht so gerne einfach in ein Restaurant, um an allen Gästen vorbei zur Toilette zu eilen. Über die Kosten einer möglichen Sanierung und die jährlichen Folgekosten war lange diskutiert worden. Rainer Vogt, Ratsherr der Bürger-Union, hatte schon im Frühjahr eine Kostenschätzung von der Verwaltung bekommen. Bei einer Sanierung bestehe gar keine rechtliche Verpflichtung, die Toilette behindertengerecht umzubauen und eine teure Aufzugsanlage für satte 200.000 Euro zu installieren, sagt Vogt. Eine behindertengerechte Toilette existiere nämlich gegenüber des Rathausgeländes. Die BU sei der Ansicht, dass eine Sanierung deutlich weniger als die veranschlagten 45.000 Euro koste. Man hoffe, ein "belastbares und nach Ratsbeschluss umgehend umsetzbares Sanierungsangebot bis spätestens Herbst 2016 vorlegen" zu können. An diesem werde zurzeit gearbeitet.

Hunderte von Bürgern, die Unterschriften für den Erhalt geleistet haben, warten auch drauf.

Quelle: RP
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