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Ratingen
Die unendliche Suche nach dem ganz großen Glück

Ratingen. Den Amerikaner ist das Glück so wichtig, dass es in der Unabhängigkeitserklärung gleich als Grundrecht aufgeschrieben wurde. Das Streben nach Glück ist eine zentrale Beschäftigung im Leben. Aber was ist eigentlich Glück? Für den einen reicht bereits ein fingerhutgroßes Gefäß davon, andere denken in großen Gebinden. Alljährlich seit 2011 gibt die Post den sogenannten Glücksatlas heraus. Glücksforscher Professor Bernd Raffelhüschen mit seinem Team versuchten, dem Glück auf die Spur zu kommen. Er nahm als Berechnungsformel vier große "G", nämlich Gesundheit, Gemeinschaft (Ehe, Familie, Freunde), Geld sowie die genetische Position im Sinne der inneren Einstellung, die Befragte haben. In Verrechnung mit einem sozio-ökonomischen Panel ergab sich ein "Glücksniveau". Das liegt - wie im Vorjahr - bei 7,02 Punkten und Deutschland damit im oberen Mittelfeld hinter Dänemark, Schweden und den Niederlanden: Schlusslicht ist kaum überraschend der Krisenstaat Griechenland. Bundesintern übrigens leben die glücklichsten Leute in Schleswig-Holstein. Und die Nordrhein-Westfalen, also Ratinger, sind nach dieser Studie in Sachen Lebenszufriedenheit ebenfalls ganz weit oben.

Die komplette Studie steht im Netz unter www.gluecksatlas.de.

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