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Ratingen
Donnerstag ist "Ela-Tag" im Märchenzoo

Ratingen. Die Betreiber möchten sich für die Hilfe nach dem verheerenden Sturm vor zwei Jahren bedanken.

Zwei Jahre ist es her. Zwei Jahre, dass Pfingststurm "Ela" durch den Märchenzoo am Blauen See stürmte und eine Spur der Verwüstung hinterließ. Nach zwei Jahren gibt es kaum noch negative Gefühle, was "Ela" angeht. "So schlimm diese Sturmnacht für uns war", sagt Märchenzoo-Betreiberin Heike Klimmeck-Kohnen, "so viel Gutes ist uns widerfahren."

Ihr Mann Thomas betont: "Rund 1.000 Bäume sind hier bei uns umgestürzt. Kein Märchen, das heile geblieben ist. Unsere märchenhafte Welt war dem Erdboden gleich gemacht worden." Aber nur wenige Stunden nach "Ela", nachdem die Feuerwehr den Weg zum Märchenzoo freigeschlagen hatte, standen sie da. Diese vielen Menschen, die Heike und Thomas Klimmeck-Kohnen zum Großteil gar nicht kannten. In voller Montur standen sie vor dem Tor und sagten: "Der Märchenzoo darf nicht schließen. Wir sind hier, um zu helfen", erinnert sich Heike Klimmeck-Kohnen. Es folgte eine unbeschreibliche Welle der Hilfsbereitschaft. "So viele Menschen haben das Unmögliche geschafft. Unsere Welt lag unter Bäumen begraben. Diese wundervollen Menschen haben sie gerettet und uns geholfen, den Märchenzoo wieder aufzubauen", sagt Heike Klimmeck-Kohnen. Nur zwei Monate nach Pfingststurm "Ela" konnte der Märchenzoo wiedereröffnen. Am Donnerstag, 9. Juni, 9 bis 16 Uhr, gibt es - wie auch im vergangenen Jahr - den "Ela"-Tag im Märchenzoo. Er ist das Dankeschön für alle, die geholfen und den Wiederaufbau mitverfolgt haben. Eintritt zahlt an diesem Tag niemand. Heike und Thomas Klimmeck-Kohnen freuen sich, möglichst viele der Wiederaufbauhelfer wiederzusehen, mit ihnen in der Erinnerung zu schwelgen und weiter positiv in die Zukunft zu blicken.

Quelle: RP
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