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Ratingen
Drei Einsätze: Viel Arbeit für die Feuerwehr

Ratingen. Feuer vernichtet 50 000 Euro teure Ballenpresse, Gasgeruch an einer Kreuzung und ein Kellerbrand.

Eine brennende Strohballenpressmaschine löste am späten Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Durch die in Brand stehende Presse gerieten auch das Feld und mehrere Rundballen in Flammen. Die Feuerwehr Ratingen rückte um 17.10 Uhr zum Brand auf dem Hornser Weg in Schwarzbach aus. Da sich die Einsatzstelle auf der Stadtgrenze zu Düsseldorf befand, rückte parallel die Löschgruppe Hubbelrath der Feuerwehr Düsseldorf zur Einsatzstelle aus. Sie war ebenfalls durch mehrere Anrufer alarmiert worden. Der Landwirt reagierte noch vor Eintreffen der Feuerwehr und pflügte eine breite Brandschneise um das Feld, so dass die Flammen bei hochsommerlichen Temperaturen nicht weiter um sich greifen konnten. Der Brand wurde mittels eines C-Rohres gelöscht. Da sich der Brand im landwirtschaftlichen Außenbereich befand und die Löschwasserversorgung schwierig war, wurden sofort mehrere wasserführende Tanklöschfahrzeuge aus dem gesamten Stadtgebiet alarmiert. Nach einer Stunde war der Brand gelöscht. Der Sachschaden beträgt etwa 50 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Ratingen war nach eigenen Angaben mit sieben Fahrzeugen im Einsatz, die Feuerwehr Düsseldorf mit drei Fahrzeugen. Bereits am Samstagmittag wurden die Retter an die Kreuzung Breitscheider Weg/Bleibergweg in Lintorf gerufen. Hier hatten Anwohner Gasgeruch wahrgenommen. Nach zahlreichen Messungen, bei denen auch zeitweise der laufende Verkehr durch die Polizei gesperrt wurde, konnten Mitarbeiter der Stadtwerke keine Gefahr feststellen. Bei diesem Einsatz war die Feuerwehr Ratingen mit Kräften der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Lintorf im Einsatz.

Am Samstagabend schließlich wurde die Wehr zu einem Brand in einen Keller eines Hochhauses auf die Berliner Straße gerufen. Schon beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlug diesen starker Brandrauch aus dem Kellerabgang des Hochhauses entgegen.

Ein Trupp ging daraufhin mit einem C-Rohr unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den verrauchten Keller vor. Mehrere Trupps gingen vor dem Keller in Bereitschaft. Nach einigem Suchen gelang es dem Trupp, den brennenden Kellerverschlag zu finden. Man brach die Türe auf und löschte. Da der gesamte Keller mit starkem Brandrauch gefüllt war, dauerten die Entrauchungsmaßnahmen nach dem Löschen des Brandes noch über eine halbe Stunde an. Die Feuerwehr Ratingen war mit Kräften der Berufsfeuerwehr und den Löschzügen Tiefenbroich, Lintorf und Stadtmitte über eine Stunde im Einsatz.

(köh)
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