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Ratingen
Droste hakt nach: Sicherheit in der S6

Ratingen. Nachdem in den vergangenen Monaten vermehrt Straftaten in der S6 verübt wurden, hat sich der Ratinger CDU- Landtagsabgeordnete Wilhelm Droste, der seit vielen Jahren mit der Deutschen Bahn zu Themen rund um die S6 im Gespräch steht, mit den Konzernbevollmächtigten im Rahmen eines persönlichen Gesprächs im Landtag getroffen und zu einem Sicherheitskonzept in der S6 erkundigt.

"In Zeiten erwarteter Mobilität sowie Klimabewusstsein muss es für die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs möglich sein zu jeder Zeit ohne mulmiges Gefühl in eine S-Bahn zu steigen," so Droste, der selbst fast täglich die S-Bahn zum Erreichen seines Arbeitsplatzes nutzt. "Immer häufiger werde ich von Menschen in der Bahn angesprochen, die sich trotz vermehrter Sicherheitsmitarbeiter und Kameras in den Zügen aufgrund der gehäuften Diebstähle und Übergriffe unwohl fühlen. Insbesondere in den Abendstunden fahren nicht nur Frauen sehr ungern mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade für Nutzer, die auf den ÖPNV angewiesen sind, ist dies eine nicht hinnehmbare Situation", so Droste weiter.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, gab dazu gegenüber Droste an, dass der VRR als Besteller des Sicherheitspersonals der Deutschen Bahn (DB Sicherheit) die Einsätze weiter abstimmen und der Situation anpassen wird. Droste nutzte das Gespräch auch, um sich beim Konzernbevollmächtigten über den Sachstand hinsichtlich der Unterführung am Konrad-Adenauer-Platz in Lintorf zu informieren. Im Februar/ März dieses Jahres gibt die Deutsche Bahn ihre Vorplanung bekannt. Ein konkreter Termin für den Baubeginn steht bisher noch nicht fest, nach den schalltechnischen Berechnungen von Straßen NRW und der weiteren Entwurfsplanung dürfte das Projekt jedoch wesentlich konkreter werden.

Quelle: RP
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