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Ratingen
Ein Christmarkt für den guten Zweck

Ratingen: Ein Christmarkt für den guten Zweck
Walter Manzius schnitzte im vergangenen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt von St. Peter und Paul mit Kindern Holzfiguren. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. An zwei Wochenenden gibt es wieder einen christlichen Weihnachtsmarkt rund um St. Peter und Paul. Von Gabriele Hannen

An vielen Orten werden in der Adventszeit Weihnachtsmärkte abgehalten. Je nach Historie und verwirklichter Romantik gibt es dort besondere Waren - etwa Kunsthandwerk zur Weihnachtsdekoration und weihnachtliche Lebensmittel. Viele Weihnachtsmärkte bieten den Besuchern auch Fahrgeschäfte, Musik und Darbietungen, wie Krippenspiele. In Ratingen öffnet adiesem Wochenende, 5. und 6. Dezember, nun neben dem eigentlichen, bereits laufenden Weihnachtsmarkt der christliche.

Er wird von wohltätigen Organisationen und fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der katholischen Pfarre St. Peter und Paul organisiert. Zum neunten Mal findet er rund um die alte Pfarrkirche statt.

Alle Hütten sind hölzern-rustikal und haben sich fast amortisiert, die Musik wird auch live gespielt und das Verkaufspersonal arbeitet für Gotteslohn: Es handelt sich nämlich um den christlichen Weihnachtsmarkt, der an zwei Dezember-Wochenenden rund um die altehrwürdige Pfarrkirche stattfinden soll. Er zieht inzwischen so viele Interessenten an, dass weitaus mehr Häuschen aufgebaut werden könnten. Wenn es denn mehr Platz gäbe.

Das Sortiment ist auch in diesem Jahr weniger dem schnöden Kommerz als mehr christlichen Ideen angepasst: Neben den Angeboten der sozialen, karitativen und kirchlichen Einrichtungen Ratingens wird es das Begegnungszelt, den Glühweinstand, das Vorlesehäuschen und die Holzwerkstatt für Kinder geben.

Im großen Zelt - am Übergang zwischen christlich und weltlich zwischen Kirchen-Hauptportal und Weihnachtsmarkt-Bühne - ist für das leibliche Wohl reichlich gesorgt: Kuchen und Suppe werden angeboten. Heiße Getränke tragen zu Wärme und Gemütlichkeit bei - was wie überall die rechte Atmosphäre für Unterhaltungen bietet. In diesem Zelt findet sich auch der Wunschbaum und werden Bastelangebote für Kinder gemacht.

Und durch das klare Zeltdach kann man exakt auf die Uhr unter der Kirchturmuhr schauen und ablesen, welchen Tag der Advent schon geschlagen hat. Die Veranstalter bauen den Markt für den zweiten und dritten Advent auf und kommen damit dem Hl. Nikolaus entgegen, der am ersten und zweiten Markttag erwartet wird. Es gibt auch wieder die beliebten Schokoladentaler, die diesmal als Nikolaustaler verkauft werden, das hochgeschätzte Vorlesehäuschen und die Holzwerkstatt für Kinder.

Der Erlös des Weihnachtsmarktes 2014, der am Glühweinstand und im Begegnungszelt erwirtschaftet worden ist, kam bereits einigen wohltätigen Einrichtungen zugute: Die Hospizbewegung Ratingen erhielt 3000 Euro für die neue Trauergruppe für Kinder. Der Mittagstisch bedürftiger Ratinger Kinder, den der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) betreut, erhielt 1500 Euro, genauso viel wie die Katholische Ehe- und Familienberatung. Der Zuschuss für die Caritas Lernpaten betrug 1250 Euro. Und die Wochenendschule für Flüchtlingskinder der NeanderDiakonie wurde mit 1250 Euro unterstützt.

Beim Peter- und Paul-Markt gibt es auch ein kleines musikalisches Rahmenprogramm mit dem Musikverein Stein, dem Graf-Recke-Chor "Aufwind", dem Bläserchor St. Hubertus und Heinz Hülshoff. Sie alle treten am zweiten Wochenende auf, weil am ersten bereits mehrere Konzerte in der Pfarrkirche stattfinden.

Quelle: RP
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