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Ratingen
Ein Leben für die Wissenschaft

Ratingen: Ein Leben für die Wissenschaft
Thomas Hendele (l.) mit Dorothee Dzwonnek und Klaus Pesch. FOTO: Blazy
Ratingen. Im Museum Ratingen wurde jetzt Dorothee Dzwonnek, die Generalsekretärin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, mit dem Bundesverdienstkreuz-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Sie lebt in Ratingen. Von Gabriele Hannen

Es galt, eine Frau hoch zu dekorieren, die tatkräftig, selbstbewusst, sachkundig und mit großer Durchsetzungskraft jahrelang im wissenschaftlichen Bereich engagiert ist. Genau dafür gab es den Orden, der unter anderem für besondere Leistungen im wissenschaftlichen Bereich (laut Stiftungserlass) verliehen wird. Nach dem Abitur 1976 in Essen studierte sie Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Das Studium schloss sie 1986 mit der Zweiten Staatsprüfung ab, war dann ein Jahr Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Zivilrecht bei Paul Mikat an der Ruhr-Universität Bochum.

Ab November 1987 war sie im Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen beschäftigt, zuletzt als Referatsleiterin, danach, bis Oktober 2000, Kanzlerin der Universität Dortmund.

Es folgten Tätigkeiten als Abteilungsleiterin im Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, als stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, sie war Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerium, hat eine beachtete wissenschaftliche Wanderausstellung zum Erbe von Robert Koch konzipiert und bekleidet ihre gegenwärtige Position seit 2007. Und nun kann sie sich mit der Damenversion des Bundesverdienstkreuzes ("Trageweise: linke Brust") aus einer vergoldeten Kupferlegierung mit aufgetragener Emaille an rotem Band schmücken. Wie schon, und das seit mehr als einem Jahrzehnt, mit dem französischen Verdienstorden für französisch-deutsche Wissenschaftskooperation. Der hängt an blauem Band, ehemals auch an den Gewändern von Marlene Dietrich.

Quelle: RP
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