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Ratingen
Elternratgeber informiert zur Berufswahl

Ratingen. Pädagogen zeigen auf, wie Eltern ihre Kinder bei der Entscheidung unterstützen können.

Der Übergang von der Schule ins Studien- und Berufsleben ist eine von Unsicherheiten geprägte Phase. Das gilt in erster Linie für die Jugendlichen. Sie müssen eine wegweisende Entscheidung für ihr weiteres Leben fällen. Doch auch die Eltern plagen in dieser Zeit oft Sorgen und Nöte. Soll es lieber eine Ausbildung sein oder doch ein Studium beginnen?

"Mit dem kostenlosen Ratgeber zeigen unsere Pädagogen, wie Eltern ihre Kinder bei der beruflichen Entscheidung unterstützen und sinnvoll begleiten können", sagt Andrea Heiliger, Sprecherin der Einstieg GmbH. "Schließlich sind sie die wichtigsten und einflussreichsten Ansprechpartner bei der Berufswahl." Wie Eltern sich einbringen können, dazu geben die Pädagogen von Einstieg sieben Tipps im kostenlosen Elternratgeber "Aus Kindern werden Leute":

1. Schaffen Sie ein positives Klima. Sparen Sie sich lieber den Hinweis darauf, welch bedeutsamer und wegweisender Schritt die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium ist. Machen Sie deutlich, dass es spannend ist, die eigene Zukunft zu gestalten.

2. Zeigen Sie Interesse. Interessieren Sie sich wirklich und fragen Sie, ob es Neuigkeiten gibt und stehen Sie immer mit Rat und Tat zur Seite.

3. Kennen Sie Ihre Grenzen? Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine wichtige Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Sie sind ein wichtiger Berater, aber kein Entscheider. Die treibende Kraft, die bestimmt, wo es langgehen soll, ist Ihr Kind!

4. Fangen Sie früh an. Damit kein Zeitdruck entsteht, sollten Sie zwei Jahre vor dem Schulabschluss den Berufsfindungsprozess anstoßen. Dann bleibt Ihrem Kind genügend Spielraum zum Reflektieren und dafür, sich mit den Wünschen und Zielen auseinander zu setzen.

5. Haben Sie Geduld. Berufsorientierung ist ein Prozess mit vielen kleinen Schritten. Erst nach und nach lernen Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen Interessen kennen. Es sollte immer wieder mal auf der Tagesordnung stehen. Die Berufsfindung ist ein Zeitraum und kein Zeitpunkt.

6. Teilen Sie den Erfahrungsschatz. Nutzen Sie die Chance, Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf und mit der Berufswahl teilhaben zu lassen. Wenn Sie reflektieren, was bei Ihnen selbst einst richtig, oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind davon profitieren. Stellen Sie Ihrem Kind Bekannte, Freunde und Nachbarn vor, wenn sie in Berufen tätig sind, für die sich ihr Kind interessiert. Vermitteln Sie ein Gespräch und nutzen Sie Ihr Netzwerk.

Den kostenlosen Ratgeber finden Interessierte unter www.einstieg.com/elternratgeber.

Quelle: RP
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