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Heiligenhaus
Er ist der neue Chef im Bürgerbüro

Heiligenhaus: Er ist der neue Chef im Bürgerbüro
Als "Abenteuer" bezeichnet Stefan Kondring seinen Wechsel vom Vorzimmer des Bürgermeisters ins Bürgerbüro. FOTO: Achim Blazy
Heiligenhaus. Stefan Kondring hat im Dezember die Leitung des Bürgerbüros übernommen, bisher saß er im Bürgermeisterbüro. Für ihn ein echtes Abenteuer. Von Sandra Kreilmann

Bezogen hat Stefan Kondring sein neues Büro schon vor zwei Wochen und so langsam wird er hier heimisch: Zum Monatsanfang hat er die Leitung des Bürgerbüros übernommen und damit das Büro von Kerstin Plambeck , die nun (unter anderem) Chefin des Ordnungsamtes ist. Sie hat diese Arbeit gern als "Tätigkeit in vorderster Linie" beschrieben. "Es fühlt sich ein bisschen an, wie in der Ausbildung, wenn man einige Wochen lang die 'Abteilung Bürgerbüro' kennen lernt, nur, dass das jetzt für eine längere Zeit ist. Jetzt heißt es erstmal Überblick verschaffen", sagt ihr Nachfolger.

Früher saß er gemeinsam mit Jasmin Ruhrmann im Vorzimmer des Bürgermeisters und der Wirtschaftsförderung und hat unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit betreut. "Im Bürgermeisterbüro ist man Ansprechpartner für viele Themen, doch im Bürgerbüro sind die Themen noch mal vielfältiger." Natürlich gebe es auch Standard-Geschichte: "Personal- oder Reiseausweisdokumente zum Beispiel, aber eigentlich weiß man nie, wie so ein Arbeitstag hier im Bürgerbüro aussieht", so Kondring, Genau das habe ihn gereizt: "Deswegen habe ich mich beworben. Hier sitzt man quasi 'an der Front' und trägt viel Verantwortung." Ein gut eingespieltes fünfköpfiges Team, plus Auszubildenden, steht ihm dabei zur Seite. "Am ersten Tag bin ich mit viel Vorfreude zur Arbeit gekommen, es fühlte sich an wie ein neues, großes Abenteuer und dann haben mich meine Mitarbeiter sehr herzlich empfangen." Die Girlande mit der Aufschrift "Herzlich Willkommen" hängt noch da, wo früher Wahlplakate hingen, der Tisch mit den kleinen Aufmerksamkeiten zum Einstand ist aber geräumt: "Bürgerservice ist uns wichtig, und das soll auch weiterhin so bleiben." Der Vorteil an einer Stadtverwaltung wie Heiligenhaus: Die Übersichtlichkeit: "Meine Frau arbeitet in der Düsseldorfer Stadtverwaltung, da hat man den richtigen Ansprechpartner nicht mal eben schnell an der Hand. Hier ist das anders." Die sicherlich größte Herausforderung sei, da ist er sich jetzt schon sicher, die Organisation der Wahlen 2017. "Ich habe bei den letzten Wahlen schon in die Abläufe hineingeschnuppert, das wird ein großes Paket, aber genau das macht Spaß." Im Bürgerbüro soll alles so weiter laufen wie bisher, große Veränderung kündigt Kondring erst mal nicht an, außer einem kleinen Detail: Ein Weihnachtsbaum steht jetzt da.

Im Februar nächsten Jahres steht dann auch der zweiwöchige Standesbeamten-Lehrgang an, "Da geht es vor allem um Juristisches. Dass ich dann dort, wo ich selbst geheiratet habe, die andere Perspektive kennenlerne, auch das wird interessant. Ich weiß schließlich genau, wie man sich dort fühlt. Dass ich dann natürlich als erster gratulieren kann, ist ein schönes Privileg."

Quelle: RP
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