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Ratingen
Es wird wärmer, die Kröten brechen zum Laichen auf

Ratingen. Ratinger Naturschützer sammeln und retten.

Wenn es nachts nicht kühler als 5 Grad Celsius, feucht und nicht zu windig ist, dann herrscht ideales Krötenwetter. Daher ist ab Karfreitag bundesweit mit zunehmenden Amphibienwanderungen zu rechnen.

In diesem Jahr kommt der Frühling spät. Seit Ende Januar haben Ratinger Naturschützer schon an mehreren Orten, wo Straßen die Wanderwege von Fröschen und Kröten kreuzen, Zäune und Sammeleimer im Boden versenkt. Doch bisher blieb der Ansturm der Amphibien weitgehend aus, da die Nächte zu kalt waren. Amphibien sind von der Umgebungstemperatur abhängig, da sie ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren können. Erst bei Temperaturen ab 5 - 8 Grad Celsius werden sie aktiv und wandern aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Diese Temperaturen wurden für die Osterwoche vorausgesagt. Und für die Naturschützer bedeutet dies Extraschicht an den Feiertagen. Die ersten Kröten wurden von den Ratinger Naturfreunden schon gesammelt. Neben dem Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden. Experten haben herausgefunden, dass es der geschwindigkeitsabhängige Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn ist, der die Amphibien tötet.

Deswegen werden Autofahrer gebeten Tempo 30 möglichst nicht zu überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance der wandernden Tiere zu erhöhen.

Quelle: RP
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