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Niederberg
Experten debattieren über digitales Lernen

Niederberg. Wieder waren über 150 Interessierte aus ganz Deutschland Mitte März nach Velbert gekommen, um sich an der Villa Wewersbusch im überregionalen Kongress über "Lehren und Lernen mit digitalen Technologien" zu informieren. Die Teilnehmer, überwiegend Lehrer und Professoren sowie Mitarbeiter aus Ministerien, kamen sowohl aus dem regionalen Umfeld der Villa Wewersbusch wie auch aus München, Berlin, Hamburg oder Stuttgart. In seiner Begrüßung hob Schulleiter Michael Löser noch einmal hervor, dass die Villa Wewersbusch nicht nur an Kongress- oder Seminartagen für Interessierte offen ist.

Er lud alle Schulen und Lehrkräfte ein, sich den Schulalltag in der Villa anzusehen und einen Tag an einer digitalen Schule mitzuerleben. Anschließend ließen sich die Teilnehmer in über 40 praxisorientierten Workshops Einblicke in moderne Unterrichtsmethoden wie "Challenge Based Learning" (Dieter Umlauf, Fulda), "Game Based Learning" (Felix Kolewe, Velbert) oder "Flipped Classroom" (Marcus Gummelt/Simon Straubel, Hamburg) geben. Das iPad war dabei selbstverständlich wichtiger und ständiger Begleiter.

Dazu gab es Kernvorträge zur Schulentwicklung in Deutschland (Dr. Frank Thissen, Stuttgart) oder zu Marken- und Urheberrecht (Dr. Michael Nielen, Freiburg) sowie Best-Practice-Beispiele wie "E-Portfolio" (Frederick Weldon, Velbert) und "Das iPad im Musikunterricht" (Jens Frantzen, Erkrath). Für den Austausch untereinander war mit Pausen und dem traditionellen Kaminabend im historischen Wohnzimmer ebenfalls gesorgt.

Quelle: RP
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