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Ratingen
Falsche Richtung: Polizei stoppt Radfahrer

Ratingen. Kontrolle und Information sind wichtig: Gestern fand deshalb zum bereits dritten Mal in diesem Jahr das "Projekt Korrekt" in Ratingen statt. Das wird von der Kreispolizeibehörde Mettmann seit 2012 regelmäßig angeboten. Da man in diversen Städten vermehrt auf Unfälle aufmerksam wurde, bei denen Radfahrer beteiligt waren, versucht man nun, mit Hilfe dieses Projekt aufzuklären und Schlimmeres zu verhindern.

Auf dem Marktplatz informierte ein Stand der Polizei zusammen mit dem Aktionsbündnis Seniorensicherheit (ASS). Dort wurden Fragen zum Fahrradfahren und zu vielem mehr beantwortet. Aber auch zur Teilnahme am Verkehr als Fußgänger gab es Informationen. Dagmar Janßen, Direktorin Verkehr, und Nicole Rehmann, Pressesprecherin, berichteten, wer an ihrem Stand hält: "Polizei zieht natürlich bei Kindern", aber auch Rentner und Mütter seien interessiert. Zusätzlich wurden an diversen Stellen in der Stadt mobile Kontrollstellen eingerichtet. Die Kontrollen wurden von der Polizei, unterstützt durch Mitglieder der Düsseldorfer Hundertschaft, vorgenommen. Eine Kontrollstelle war an der Westtangente, wo viele Radfahrer ahnungslos auf dem Radweg fuhren - allerdings entgegen der Fahrtrichtung. Innerhalb von 30 Minuten wurden fünf Bürger angehalten, denen gar nicht bewusst war, dass das, was sie tun, ordnungswidrig ist. Diese Fahrer wurden gestoppt - und es folgte ein Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro. Günther Wagener zum Beispiel fuhr zuvor in der richtigen Fahrtrichtung vorbei und klingelte noch, als eine Angehaltene im Weg stand. Auf dem Rückweg beging er dann selbst den Fehler, da sei er "belehrt worden". Wie wichtig es ist, die richtige Richtung zu nutzen, unterstrich Rehmann: In der vergangenen Woche verletzten sich zwei Radfahrer schwer, da einer von ihnen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs war.

(na)
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