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Ratingen
Familie wird bei Unfall in Velbert schwer verletzt

Ratingen: Familie wird bei Unfall in Velbert schwer verletzt
In diesem dunkelblauen Audi A 4 fuhr eine 24-jährige Ratingerin zusammen mit Familienangehörigen. FOTO: Feuerwehr
Ratingen. Ein 49-Jähriger wollte vom Grundstück fahren und kollidierte mit einem Wagen. Ein Hubschrauber war im Einsatz.

Fünf schwer verletzte Personen forderte am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall auf der Poststraße. Nach bisherigem Kenntnisstand wollte ein 49-jähriger Velberter mit seinem silbergrauen 3er BMW von einem schräg gegenüber der Einmündung Günther-Weisenborn-Straße gelegenen Grundstück in die Poststraße einfahren.

Dabei kam es zur Kollision mit dem dunkelblauen Audi A4 einer 24-jährigen Ratingerin, die die Poststraße in Richtung Innenstadt befuhr. Während der BMW in der Straßenmitte zum Stehen kam, schleuderte der Audi auf den Bürgersteig. Der BMW-Fahrer erlitt bei dem Zusammenprall lebensgefährliche Verletzungen, deshalb forderten die um 15.55 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zusätzlich zu den bereits eingesetzten Rettungsfahrzeugen - zwei Rettungswagen aus Velbert, einer aus Heiligenhaus und der Notarzt aus Mettmann - einen Rettungshubschrauber nach.

Auch die Insassen des Audi, neben der Fahrerin ihr eineinhalbjähriger Sohn und die dreieinhalbjährige Tochter sowie ihre 55-jährige Schwiegermutter aus Velbert, wurden zum Teil schwer verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zum Klinikum Niederberg transportiert.

Dort stellten sich die Verletzungen des kleinen Mädchens als so schwerwiegend heraus, dass das Kind noch am Abend ins Essener Universitätsklinikum verlegt wurde. Währenddessen landete der Rettungshubschrauber "Christoph 9" aus Duisburg etwa 200 Meter von der Unfallstelle entfernt und nahm den schwerstverletzten BMW-Fahrer auf. Er wurde zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg geflogen. Einen besonderen Dank richteten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr an den Besitzer eines wenige Meter entfernten Imbissbetriebes. Dieser hatte die Helfer während des Einsatzes mit kalten Getränken versorgt.

(RP/kle)