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Ratingen
Fell und Schuppen fesseln in der Fauna

Ratingen: Fell und Schuppen fesseln in der Fauna
Tierpflegerin Leonie Johland hat ein Meerschweinchen auf dem Arm. Es lässt sich von den Kindern anfassen. FOTO: Köhlen
Ratingen. RP-Leser erlebten eine nicht alltägliche Führung durch den Tierpark Fauna - Schlange streicheln inklusive. Von Gökçen Stenzel

Besonders für die Kinder war es ein Erlebnis: Der Tierpark Fauna hatte für den Sommerspaß der Hildener Redaktion und ihrer Leser seine Tore geöffnet und zeigte nicht nur seine tierischen Bewohner gerne. Zwei Tierpflegerinnen führten auch überaus sachkundig zu den Gehegen und erzählten Anekdoten aus dem bunten Leben zwischen Alpakas und Erdmännchen, Eseln und Kornnattern. Beim Sommerspaß öffnen wir Türen, die sonst verschlossen sind und nehmen RP-Leser mit zu besonderen Ausflügen in der Region. Das nutzten jetzt Familien aus Hilden, Ratingen und Haan und kamen mit in den Tierpark. Der liegt an der Lützowstraße, ist ganzjährig geöffnet und zeigt vor allem hiesige Arten.

Von Links: Elke Markgraf und Tochter Anne aus Haan waren von den Riesen-Kaninchen beeindruckt. Christa Märken war mit ihren Enkeln Klara und Tim dabei. Und Noa (5) streichelt die Bergagame. FOTO: gök

Das Anfassen von Bergagame und Schlange war Höhepunkt des sonnigen Nachmittags. Pflegerin Leonie Johland holte die Tiere aus dem Terrarium und erklärte, warum sich die Bergagame auf ihrer Hand so wohl fühlt: "Da ist es warm, und das braucht sie." Lena und Noa waren ebenso fasziniert wie die Zwillinge Lilly und Kathrin und die Jungen Tim und Timo. Alle streichelten die Agame und später die Schlange.

FOTO: stenzel

Es war nur eine von vielen Erklärungen Johlands in diesen zwei Stunden. Dazu zählte auch, warum Kornnattern so heißen und weshalb es bald keine Wasch- und keine Nasenbären mehr in Zoos geben wird. Sie zählen zu den "invasiven Arten" und sollen nicht nachgezüchtet werden. Schade, denn die Waschbären sind eine der Attraktionen, ausgesprochen putzig und zahm. Bei den Erdmännchen kommt noch Schläue hinzu. Christina Farke, Leiterin der Tierpflege, hat zwei Erdmännchen zu Hause, "und sie wissen gut, wie man den Fernseher anmacht", erzählte sie. "Außerdem passen sie auf, sie ersetzen den Wachhund."

FOTO: stenzel

Staunen riefen die Riesen-Kaninchen mit den superlangen Ohren bei Elke Markgraf hervor: "So etwas habe ich noch nie gesehen", gestand sie, während Tochter Anne Ponys und Ziegen mit Graspellets fütterte.

Quelle: RP
 
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