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Heiligenhaus
Firma BFI geht neu an den Start

Heiligenhaus. Experten für Flammenüberwachung in technischen Anlagen zogen um.

"Wir gucken, dass das Feuer nicht ausgeht." So augenzwinkernd-einfach klingt es, wenn Jens Michael Mindermann erklärt, was seine Firma an der Rügenstraße in Grün-Selbeck genau macht. Dorthin sind die Experten für Flammenüberwachung von Hösel aus umgezogen. Ein Jahr nach dem Richtfest feierten sie den Bezug des Neubaus.

Mit ihren optischen Sicherungssystemen liefern die Neu-Heiligenhauser Bestandteile für technische Anlagen - vom Haushaltsbrenner bis zum Kraftwerk. Mit diesem Spektrum stehe man weltweit einzig da. Die Anfänge der Firma reichen zurück in die späten Siebziger. "1977 machte sich mein Vater selbständig, zwischenzeitlich gehörte die Firma zu RWE", sagt Mindermann. Seit 1999 ist er wieder selbständig, fing damals mit sechs Mitarbeitern an. Am Alt-Standort in Hösel lief es zuletzt nicht mehr recht nach Wunsch: zu wenig Platz. "In Ratingen haben uns die Wirtschaftsförderer ignoriert, dort ist man wohl eher auf große Firmen fokussiert", kommentiert der BFI-Chef trocken. In Heiligenhaus sei man dagegen auf offene Ohren gestoßen - bis hin zu einer Präsentation für die Kkommunalpolitik. Dann ging es zügig: Am 2. August 2016 war Baubeginn, am 21. März vergangenen Jahres Richtfest, Umzug kurz vor Weihnachten. Zusammen mit der Partnerfirma BST Solutions im gleichen Neubau erwirtschaftet BFI derzeit einen Jahresumsatz von acht Millionen Euro, erklärt der gelernte Elektronikingenieur. Und mit den aktuell 32 Mitarbeitern sei das Ende der Fahnenstange nicht erreicht - "40 bis 45 können es werden. Und wir suchen."

(köh)
 
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