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Heiligenhaus
Firma spendet Material für Holzweihnachtsbaum

Heiligenhaus: Firma spendet Material für Holzweihnachtsbaum
Gute Gabe: Holz Müller aus Heiligenhaus spendiert Holz für den Holzbaum von Hannes Johannsen, hier mit Jochen Müller und dem stellvertretendem Bürgermeister Heinz-Peter Schreven. FOTO: Blazy
Heiligenhaus. Diebe hatten die Bretter für das Glanzlicht auf dem Weihnachtsmarkt aus dem Lager gestohlen.

Das ist doch eine schöne Geschichte: Bis zur Bescherung am Heiligabend sind es noch einige Tage, doch manchmal werden Wünsche eben auch schon vor dem Fest erfüllt: Der große Holz-Weihnachtsbaum, der sich handgemacht und mit Lichtern kunstvoll beleuchtet, treppenartig in den Himmel des Heiligenhauser Weihnachtsmarktes reckt, wird in diesem Jahr glücklicherweise nun doch nicht fehlen.

Nachdem Diebe das Holz für den Baum aus dem Lager gestohlen haben und das Material aus städtischen Mitteln nicht zu ersetzen war, ist nun Jochen Müller, Chef der Firma Holz Müller, eingesprungen und spielt Christkind: "Im Artikel der Rheinischen Post habe ich gelesen, dass das Holz für den Baum fehlt, ich habe dann mit Förster Johannsen gesprochen und ihm angeboten, er könne sich bei uns das passende Holz aussuchen", erzählt der Holzhändler. "Denn einen Weihnachtsmarkt ohne diesen Holzbaum kann ich mir nicht vorstellen, der ist so schön, der gehört da einfach hin."

Für Förster Hannes Johannsen und den stellvertretenden Bürgermeister Heinz-Peter Schreven ist das tatsächlich so etwas wie frühe Bescherung.

Ausgesucht haben sich die beiden nun 15 Bretter, die auch farblich sehr gut zu den Laternen passen, die für die Beleuchtung sorgen - "je natürlicher desto besser", so die Devise des Försters. Es bleibt noch eine Woche Zeit für den Bau: "Unsere amerikanische Praktikantin Miranda wird den Baum nun nach dem Vorbild des alten Baumes bauen, dafür hat sie schon einen umfangreichen mathematischen Plan ausgearbeitet", erzählt der Förster.

"Ohne die Hilfe von Holz Müller hätte es den Baum in diesem Jahr nicht gegeben", betont Schreven, der sich freut, dass der Diebstahl doch keine Auswirkungen hat.

Für Müller ist der etwa 2,50 Meter hohe Holzbaum auch ein Stück weit Symbol "für das starke Engagement des Försters und seines Teams für den heimischen Wald und auch für Kinder und Jugendliche".

(sade)
 
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