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Ratingen
Flüchtlinge werden in Bergkamen registriert

Ratingen. Zahlreiche Menschen sind noch nicht erfasst. Ausländerbehörde in Mettmann mietet Busse.

Viele Flüchtlinge in Ratingen hatten bisher nur ein vorläufiges Ausweispapier, nämlich die sogenannte Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (BÜMA). Bereits im April kam ein mobiles Team von Bundesbeamten für eine Woche nach Ratingen, um Asylsuchende abschließend zu erfassen und erkennungsdienstlich zu behandeln. Dieser Einsatz reichte jedoch nicht aus, alle Flüchtlinge in Ratingen ordnungsgemäß zu registrieren. Ohne Registrierung, so die Stadt Ratingen, kommt jedoch das Asylverfahren nicht in Gang, mit der Konsequenz für die geflüchteten Menschen, dass ihre Aufenthaltsperspektive weiterhin im Ungewissen bleibt. Nun hat das Warten der Flüchtlinge vorerst ein Ende. In der kommenden und übernächsten Woche gibt es insgesamt vier Termine beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, an denen die Registrierung der bisher noch nicht erfassten Asylsuchenden nachgeholt wird. Die Einladung zu den Terminen erfolgt durch das Sozialamt der Stadt Ratingen.

Die Ausländerbehörde des Kreises Mettmann hat für den Transfer zur Erfassungsstation des Bundesamtes in Bergkamen Busse gechartert und begleitet die Aktion. Bei erfolgreichem Abschluss sind dann alle Ratinger Flüchtlinge beim Bundesamt zum Ende des Monats August erfasst. Mit ihrer Registrierung erhalten die Flüchtlinge zugleich den neuen "Ankunftsnachweis", welcher neben einer Identifikationsnummer und Fingerabdrücken die wichtigsten Daten zu ihrer Person beinhaltet.

Dazu zählen laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auch Daten zur Schulbildung und beruflichen Qualifikation, was eine schnellere Integration und Arbeitsvermittlung ermöglichen soll. Infos: www.ratingen.de.

Quelle: RP
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