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Ratingen
Gasgefahr: Bürger müssen aus Häusern raus

Ratingen: Gasgefahr: Bürger müssen aus Häusern raus
Die Polizei musste das Einsatzgebiet rund um die Brachter Straße gestern Abend großräumig abriegeln. Es kam zu Staus. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. Es geschah am späten Montagnachmittag: Die Feuerwehr wurde gegen 17.15 Uhr zur Brachter Straße alarmiert, nachdem ein Handwerker an einem Gebäude Gas gemessen hatte. Von Norbert Kleeberg

Einsatzkräfte bestätigten kurz danach diese Beobachtung durch weitere Messungen. Die Brachter Straße wurde daher gesperrt, mehrere Häuser mussten geräumt werden. Die Stadtwerke Ratingen schalteten die Gasversorgung wie auch die Stromversorgung in dem betroffenen Bereich ab. Danach wurde das vermutete Leck in der Versorgungsleitung durch spezielle Tiefbaumaßnahmen freigelegt. Gegen 20.10 Uhr berichtete die Feuerwehr in einer weiteren Meldung, dass die Stadtwerke Ratingen die Stromversorgung der benachbarten Gebäude der Einsatzstelle abgeschaltet hätten, um Zündquellen auszuschließen. Die Gasversorgung wurde an der Zuleitung reguliert. Die Folge: Nur noch geringe Gas-Mengen konnten nachströmen. Das Tiefbauunternehmen öffnete die Fahrbahn über der Gasleitung, um die Leckage freizulegen. Die Feuerwehr sicherte unterdessen die Maßnahmen durch bereitstehende Trupps und durch Bewässerung der Arbeitsstelle.

Die Anwohner der geräumten Gebäude wurden im Feuerwehrgerätehaus Homberg versorgt. Nachbarn waren spontan zur Stelle und halfen. Der arbeitsintensive Einsatz zog sich insgesamt über mehrere Stunden hin.

Quelle: RP
 
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