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Ratingen
Gesichter unserer Stadt werden gesucht

Ratingen: Gesichter unserer Stadt werden gesucht
Jasmin Bender Bender (rechts, mit Bürgermeister Klaus Pesch) und ihre Mitstreiter werben für die Bürgerinitiative. FOTO: Dietrich Janicki
Ratingen. Die ersten Gesichter hängen bereits, viele andere werden sicherlich folgen: Am Montag stellte Jasmin Bender gemeinsam mit ihren Mitstreitern die neue Bürgerinitiative "Wir sind Ratingen" vor. Von Joachim Preuß

Auch Schirmherr Klaus Pesch war dabei und lobte die Idee, mit einer Foto-Aktion das gemeinschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Stadt abzubilden und zu fördern.

Bender ist der Meinung, dass Vielen in Ratingen "gut läuft". Sei es bei der Betreuung von Flüchtlingen, im Ehrenamt, im Verein, im Brauchtum oder in der Nachbarschaftshilfe. Die Gemeinsamkeit sei auch im vergangenen Jahr beim Friedensmarsch vom Marktplatz zu Moschee deutlich geworden.

Die Gemeinschaft lebt von den Menschen - und die will die Bürgerinitiative zeigen: auf Plakaten, Bannern und natürlich im Internet auf verschiedenen Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter. Kaum war die Facebookseite gestern freigeschaltet, habe es schon die ersten Einsendungen gegeben, berichten die Initiatoren. Es sei völlig egal, ob man gerade erst nach Ratingen gezogen sei oder schon lange hier lebe oder gar hier geboren sei, so die Initiative. Man hoffe auf ein möglichst breites Spektrum von Menschen, die ein Foto von sich präsentieren, gerne auch mit einem ein Selfie (Selbstporträt).

Zu allen Kanälen kommt man über die Interneseite www.wir-sind-ratingen.de. Dort heißt es: "Gerade in Zeiten, in denen es immer mehr Entwicklungen in der Welt zu geben scheint, welche die Menschen auseinandertreiben, stehen wir Ratinger für Gemeinschaft ein und rücken näher zusammen."

Bender will Vereine anschreiben und für die Aktion werben: Brauchtum, Karneval, Sport und Schützen seien herzlich eingeladen mitzumachen. Beim RatingenFestival will man sich auf dem Arkadenhof vorstellen: Dort werden auch gleich Fotos gemacht. Später sollen Bilderwände, zum Beispiel im neuen Rathaus, aufgestellt werden.

Quelle: RP
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