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Ratingen
Grüne kritisieren Studie zur Parksituation in Mitte

Ratingen. Nach der SPD haben nun auch die Grünen Kritik geübt an der Studie zum Thema Parken in der Innenstadt, die City-Kauf und CDU erstellt haben.

"Eine partielle Fleißarbeit ohne wissenschaftlichen oder verkehrsplanerischen Hintergrund", so bewertet Siegfried Aring, sachkundiger Bürger für die Grünen im Bezirksausschuss Mitte, die Studie "Parken in der Innenstadt". Aring weiter: "Ein Bedarf an öffentlich zugänglichen Stellplätzen soll untermauert werden, was aber wegen der fehlenden Systematik im Ziel nicht erreicht wird. Es ist ein Einstieg in eine weitergehende von der Verwaltung zu leistende Verkehrsplanung."

Fahrradstellplätze, Verbesserung der Aufenthaltsqualität, Gestaltung, Sicherheit und Wohlfühlen seien Kriterien, die bei verkehrsplanerischen Untersuchungen heute eine wesentliche Rolle spielten. "Die Rechnung, mehr Parkplätze mehr Kundenbindung, geht nicht mehr auf. Das Nützliche und Schöne an dieser Fleißarbeit der CDU ist der Nachweis, dass alle Kfz-Lenker ihr Parkziel erreicht haben, und zwar ohne ein teures dynamisches Parkleitsystem", so Aring weiter.

Christian Otto, Ratsmitglied und Sprecher für Stadtentwicklung: "Eine separate Parkflächenuntersuchung reicht nicht aus. Es muss die gesamte Verkehrssituation und deren Veränderung durch den Demografische Wandel mit in Betracht gezogen werden."

Aring: "Wir Grünen orientieren uns an guten Beispielen, so zum Beispiel das Mobilitätskonzept und Verkehrsleitbild von Münster." Dort stünden der Fußgänger- und Radverkehr sowie die Förderung des ÖPNV und die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Hier in Ratingen lägen genau dort wesentliche Mängel, die schnell und kostengünstig behoben werden könnten.

Quelle: RP
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