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Heiligenhaus/Berlin
Gute Ideen für sicheres Surfen im Internet

Heiligenhaus/Berlin. "Zusammen was verändern" heißt das Projekt des Jugendrats. In Berlin gewann das Team gleich mehrfach beim Jugendpreis "myDigitalworld". Von Sandra Kreilamm

Eine Plattform, auf der Eltern Tipps bekommen, wie sie ihre Kinder sicher im Internet surfen lassen können - obwohl sie selbst nicht ganz so genau wissen, wie sie das tun können. Dies haben drei Mitglieder des Heiligenhauser Jugendrates entwickelt. Für die Idee nahmen Rebecca Ritterbach und Ianos Tzouvaras, auch für Elisa Schnurr, alle 18, in Berlin den Jugendpreis "myDigitalWorld 2015" entgegen.

Die Mitglieder des Jugendrates überzeugten mit ihrem Projekt "Zusammen was verändern" gleich mehrfach. Gestiftet von Bundesinnenministerium, dem Verein "Deutschland sicher im Netz", DsiN sowie Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft wurde die Heiligenhauser Projektidee, die mehrere bestehende Online-Partizipationsplattformen, wie die des Jugendrates und dem Informationsforum "Safety Click", verbindet, gleich mehrfach ausgezeichnet. Die Jugendlichen haben sich bereits mit Online-Wahlen des Jugendrates, sowie mit der lokalen Ideensuche im Netz für Themen, die Kinder und Jugendliche interessieren, beschäftigt. Ihr Ansatz: In der heutigen Zeit, wachsen Kinder mit dem Internet auf. Die Sicherheit eines Kindes sollte deswegen auch im Netz bestehen.

Doch Eltern hinkten oftmals der digitalen Entwicklung hinterher, im Zuge dessen entwickelten die Jugendlichen die Idee, auf einer Plattform Anleitungen für Eltern, sowohl in Bildern, Texten und Videos, anzulegen, die zum Beispiel Sicherheitseinstellungen für ihre Kinder erklären, damit diese nur auf altersgerechten Seiten surfen können. In einem Youtube-Video erklären die drei kreativen Köpfe, ihre nun preisgekrönte Idee. Mit dem Erreichen des 2. Platzes der Jurywertung in der Kategorie "Sozial Engagieren" gehören sie nicht nur zu den ersten Preisträgern dieses frisch ins Leben gerufenen Preises, sie konnten auch noch den Publikumspreis gewinnen. Zusätzlich will die FSM (die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter) medienpädagogisch beratend beim Aufbau ihres Projektes "Safety Click" helfen.

Eine Experten-Jury bestehend aus Vertretern der unterstützenden Institutionen und Organisationen wählte die herausragenden Beiträge aus den zahlreichen Einreichungen aus.

Quelle: RP
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