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Heiligenhaus
Hauptstraße: Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan

Heiligenhaus. Die Konturen des neuen Gehweges auf der Hauptstraße zwischen Bahnhofstraße und Jahnstraße sind bereits sichtbar, die Arbeiten auf der Baustelle schreiten gut voran. "Wir wollen mit diesem Bauabschnitt bis Ende des Jahres fertig sein und wir liegen gut im Zeitplan", verkündet der technische Beigeordnete Harald Flügge. "Wenn das Wetter also mitspielt, können wir die Vollsperrung dann auch, zumindest in dem Bauabschnitt, ab Bahnhofstraße aufheben."

Bereits Anfang November soll der Gehsteig auf der Kirchenseite benutzbar sein, Mitte Oktober soll er gepflastert werden, der Steig auf der Gegenseite folgt wenige Wochen später. Bei einer Begehung der Baustelle des zweiten Bauabschnittes, zu der die CDU eingeladen hatte, und die auch interessierte Bürger nutzten, erklärte der Beigeordnete zudem noch einmal das Konzept hinter den Baumaßnahmen. "Bevor die Westfalenstraße den Verkehr von der Hauptstraße holte, fuhren hier über 20.000 Autos pro Tag, das war für Fußgänger nicht schön, für Radfahrer noch weniger. Schon jetzt, nachdem der erste Bauabschnitt abgeschlossen ist, kann man spüren, dass sich dieses Aufkommen hier massiv reduziert hat." Das Tempolimit von 20 Kilometern pro Stunde wird durchschnittlich auch beibehalten, "nur die Busse halten sich da selten dran", monierte ein Anwohner. Nachdem die Stadt Heiligenhaus die Planungshoheit für die ehemalige Bundesstraße hatte, sollte die Hauptstraße als "Raum für Bürger" gestaltet werden. "Was wir planen, soll mindestens 30 Jahre Bestand haben." In mehreren Workshops waren die Bürger aufgerufen, sich mit Ideen zu beteiligen, "für mein Dafürhalten war das Interesse, wenn auch mit absteigender Tendenz groß." Und die Bürger nutzen den neuen Platz, wo sie sich bewegen können. Die Radstreifen werden genutzt. "Früher nannte man Heiligenhaus auch scherzhaft Ampelhausen, davon ist nicht mehr viel zu sehen." Wie auch schon vor dem Rathaus, der Sparkasse und der alten Kirche wird auch vor St. Suitbertus die Optik der Straße hervorstechen. "Mit Pflastersteinen, die eine ähnliche Farbe haben wie der Kirchenbau, möchten wir das in die Straße einbringen, die Kirche kommuniziert so quasi mit der Straße. Wie die Kirche ihren Vorplatz gestalten möchte, darüber sind wir seit zwei Jahren im Gespräch. Wie genau das aussehen soll, ist noch nicht bekannt."

Was die Parkplatzdiskussion mit den Anwohner betreffe, habe man nachgebessert. "Es gibt jetzt in etwa die gleiche Anzahl an Parkflächen wie vorher."

(sade)
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